1. FC Köln kämpft um den Klassenerhalt – Kwasniok bleibt trotz Krise Trainer gegen Dortmund
Leokadia Mans1. FC Köln kämpft um den Klassenerhalt – Kwasniok bleibt trotz Krise Trainer gegen Dortmund
Der 1. FC Köln steckt mitten in einem engen Abstiegskampf – nur noch zehn Spiele bleiben in dieser Bundesliga-Saison. Nach den jüngsten Schwächephasen des Vereins findet sich die Mannschaft mit Platz 13 auf dem tiefsten Stand der gesamten Spielzeit wieder. Sportdirektor Thomas Kessler bekräftigte zwar seine Unterstützung für Cheftrainer Lukas Kwasniok, betonte aber zugleich, dass nun dringend bessere Ergebnisse nötig seien.
Die Kölner Formkurve zeigt steil nach unten: In den letzten 15 Ligaspielen gab es lediglich zwei Siege. Auswärts holte das Team in den vergangenen acht Partien sogar nur zwei von möglichen 24 Punkten. Dennoch lobte Kessler Kwasnioks Engagement und Arbeitsmoral und bestätigte, dass der Trainer sowohl beim anstehenden Heimspiel gegen Borussia Dortmund als auch beim Auswärtsspiel beim Hamburger SV weiter die Verantwortung tragen werde.
Kessler räumte ein, die Lage sei ernst – gelegentliche gute Leistungen reichen nicht mehr aus. Mit nur zwei Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz und vier Punkten Abstand zur direkten Abstiegszone wächst der Druck. Der Sportdirektor machte deutlich: Kwasniok genieße zwar weiterhin das Vertrauen der Vereinsführung, doch nun müssten auch die Ergebnisse stimmen.
Ein kleiner Lichtblick ist die jüngste Heimbilanz: Zwei Siege in den letzten fünf Spielen im RheinEnergieStadion. Doch die Gesamtbilanz der Saison – sechs Siege aus 24 Partien – unterstreicht die Größe der bevorstehenden Herausforderung.
Kwasniok wird Köln zumindest in den nächsten beiden Spielen führen, beginnend mit dem Heimspiel gegen Dortmund. Die Hoffnungen auf den Klassenerhalt hängen nun davon ab, aus vereinzelten Ansätzen dringend benötigte Punkte zu machen. Angesichts des schmalen Vorsprungs vor dem Abstiegsstrich kommt jedem verbleibenden Spiel besondere Bedeutung zu.
