10.000 Euro Spende rettet SkF-Betreuungsprojekte in Langenfeld
Der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) in Langenfeld hat eine Spende in Höhe von 10.000 Euro erhalten. Die Mittel stammen von der Kritz-Stiftung, die aus dem Nachlass von Maria Kritz gegründet wurde. Die Stifterin verstarb 1992 im Alter von 96 Jahren. Die Spende kommt dem Betreuungsverein des SkF zugute, der rund 200 rechtliche Betreuungen begleitet.
Die katholische Pfarrgemeinde St. Josef und Martin überreichte die Spende offiziell an den SkF. Der erste stellvertretende Bürgermeister dankte sowohl dem SkF als auch der Kirche für ihr kontinuierliches Engagement zugunsten schutzbedürftiger Menschen.
Der SkF bietet seinen Schutzbefohlenen weit mehr als bloße verwaltungstechnische Unterstützung. Mitarbeiter begleiten Betreute zu Arztterminen und stehen ihnen bei Bedarf auch emotional zur Seite. Dennoch leidet die Organisation unter finanziellen Belastungen: Die Pauschalvergütungen für Betreuungen wurden seit 2019 nicht erhöht, während die Personalkosten und Sachausgaben um über 20 Prozent gestiegen sind. Die Folge: Jede Fachkraft muss sich um mehr Fälle kümmern.
Eine Reform des Pauschalsystems ist für 2026 vorgesehen. Doch der SkF erwartet kaum Entlastung, da die steigenden Kosten voraussichtlich jede Anpassung zunichtemachen werden. Die Organisation plädiert dafür, dass rechtliche Betreuung über reine Verwaltungsaufgaben hinausgehen und individuelle Bedürfnisse berücksichtigen muss.
Die 10.000-Euro-Spende hilft dem SkF, seine Dienstleistungen vorerst aufrechtzuerhalten. Ohne weitere Änderungen bei der Finanzierung könnten die wachsenden finanziellen Herausforderungen die Ressourcen jedoch weiter belasten. Trotz dieser Schwierigkeiten bleibt der SkF seinem Anspruch treu, eine persönliche und bedarfsgerechte Betreuung anzubieten.






