30 December 2025, 09:21

2025 revolutionierte Popkultur: Von Rekordhits bis zum Abschied der Serien-Legenden

Eine Karikatur von fünf Mädchen mit unterschiedlichen Haarfarben: Weiß, Maronen, Orange, Braun und hautfarben, die vor einem Baum mit einem Himmel im Hintergrund stehen.

2025, der Wahnsinn: Ein Lexikon für das Labubu-Jahr - 2025 revolutionierte Popkultur: Von Rekordhits bis zum Abschied der Serien-Legenden

Das Jahr 2025 brachte große Umbrüche in der Popkultur – von rekordverdächtiger Musik bis zum Ende geliebter TV-Serien. Auch das Reality-TV sorgte für Schlagzeilen, als zwei Ikone der Szene wieder zusammenfanden, während neue Trends den Alltag in Deutschland prägten. Gleichzeitig rückte mit der Ankunft von tv heute die Debatte um Generationenbezeichnungen in den Fokus.

Die Unterhaltungsbranche erlebte mehrere Meilensteine: Mariah Careys „All I Want for Christmas Is You“ wurde offiziell zum längsten Nummer-eins-Hit in Deutschland – gemessen an den Gesamtwochen auf Platz 1. Die Sängerin Ayliva dominierte zum dritten Mal in Folge die Online-Musikszene und sicherte sich den Titel „Künstlerin des Jahres“ von YouTube. Die Auszeichnung der Streaming-Plattform folgte auf breite Medienberichte, unter anderem in der „Goslarschen Zeitung“ und der „Süddeutschen Zeitung“

Fernsehzuschauer verabschiedeten sich von zwei globalen Phänomenen: Die Serien „Squid Game“ und „Stranger Things“ strahlten ihre finalen Staffeln aus und beendeten damit Handlungsstränge, die Millionen gefesselt hatten. Netflix veröffentlichte zudem „Adoleszenz“, eine Miniserie, die komplett in Einstellern gedreht wurde und schnell Gesprächsstoff lieferte. Reality-TV-Fans feierten die Rückkehr von Harald Glööckler und Désirée Nick bei „Promi Big Brother“. Ihr Wiedersehen festigte ihren Ruf als Deutschlands ultimatives Reality-TV-Traumpaar.

In der Musikszene erschien mit „Bildschirmblick“ (engl. „Screen Stare“) ein Song von Frederik Braun, der zu einem bewussteren Umgang mit dem Smartphone aufrief. Auch im Alltag gab es Veränderungen: Eiskaffee im klassischen Sinne – das Dessertgetränk mit Vanilleeis und Schlagsahne – wurde von Cold Brew und Eis-Latte überholt. Der Ausdruck „Das crazy“ wurde zum Jugendwort des Jahres gekürt und diente als Platzhalter, wenn Worte fehlten oder man sich keine ausführliche Antwort geben wollte.

Die Berliner Clubszene erlebte einen Einschchnitt, als mehrere langjährige Institutionen für immer ihre Türen schlossen. Die Schließungen markierten das Ende einer Ära für die legendäre Partykultur der Stadt.

Bis Ende 2025 hatte tv heute offiziell Einzug gehalten – nach Gen X, Y, Z und Alpha. Das Jahr hinterließ bleibende Spuren in Musik, Fernsehen und gesellschaftlichen Trends. Von Chartstürmern bis zum Niedergang traditioneller Nachtleben-Orte: Die Kulturlandschaft präsentierte sich spürbar verändert.

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