35 Jahre Kultur- und Stadthistorisches Museum Duisburg: Ein Fest für die Hafenstadt
Marie-Theres Segebahn35 Jahre Kultur- und Stadthistorisches Museum Duisburg: Ein Fest für die Hafenstadt
Kultur- und Stadthistorisches Museum Duisburg feiert am 22. März 2026 sein 35-jähriges Jubiläum
Ursprünglich 1991 eröffnet, verwandelte das Museum eine leerstehende Industriehalle im Innenhafen in ein kulturelles Wahrzeichen. Bereits am ersten Wochenende zählte es über 2.500 Besucher – der Auftakt zu Jahrzehnten des Wachstums.
Das Museum entstand als Nachfolger des Niederrheinischen Museums und weitete seinen Fokus von regionaler Geschichte auf die Identität Duisburgs als Hafenstadt aus. Die Umgestaltung dauerte nur zweieinhalb Jahre, wobei ein neuer Trakt für Ausstellungen, Veranstaltungen und Restaurierungsarbeiten entstand. Das Projekt war Teil der Internationalen Bauausstellung Emscher Park (IBA) und machte den Innenhafen zu einem lebendigen Dienstleistungszentrum.
Bei der Eröffnung 1991 betonte der damalige Oberbürgermeister Josef Krings die Bedeutung der Wasserlage für die Zukunft der Stadt. Wolfgang Clement, später Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, lobte in seiner Begrüßungsrede das Museum als Ort der "Kultur für alle".
Heute zeigt das Haus große Ausstellungen wie "Nester, Kobel, Höhlen – Raus aus dem Winterschlaf" oder "Cash! – Eine Geschichte des Geldes". Zum Jubiläum führt Museumsleiterin Dr. Susanne Sommer ein Gespräch mit dem ehemaligen Pressesprecher Werner Pöhling über die Geschichte der Einrichtung. Die Veranstaltung beginnt um 12 Uhr, der Eintritt ist im regulären Ticketpreis enthalten (4,50 € für Erwachsene, 2 € für Kinder und Ermäßigte).
Das Jubiläum unterstreicht die anhaltende Bedeutung des Museums für das kulturelle Leben Duisburgs. Von den industriellen Anfängen bis zu den heutigen Ausstellungen bleibt es ein zentraler Teil des städtischen Erbes. Die Feier am 22. März 2026 knüpft mit Vorträgen, Präsentationen und Publikumseinbindung an diese Tradition an.






