35,6 Millionen Euro für die Modernisierung des Gladbacher Kinderkrankenhauses
Marie-Theres Segebahn35,6 Millionen Euro für die Modernisierung des Gladbacher Kinderkrankenhauses
Kinderkrankenhaus in Gladbach erhält 35,6 Millionen Euro für umfassende Modernisierung
Das Kinderkrankenhaus in Gladbach steht vor einem großen Ausbau: Mit einer Förderung von 35,6 Millionen Euro aus Landesmitteln sollen die Einrichtungen modernisiert, die Patientenversorgung verbessert und die Notfallkapazitäten für junge Patientinnen und Patienten erweitert werden. Vertreter aus Politik und Medizin begrüßen die Entscheidung als wichtigen Impuls für die Gesundheitsversorgung in der Region.
Die Mittel wurden von der Landesregierung Nordrhein-Westfalens im Rahmen ihres Krankenhausplanungsprogramms bewilligt. Ministerpräsident Hendrik Wüst und Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann überreichten offiziell die Zusage für den Ausbau der kindermedizinischen Abteilungen im Elisabeth-Krankenhaus („Eli“).
Marion Gutsche, Thorsten Celary und Dr. Silke Kühnle von den Städtischen Kliniken Gladbach nahmen die Förderbestätigung in der Staatskanzlei Düsseldorf entgegen. Die Investition fließt in die Modernisierung der medizinischen Infrastruktur, die Steigerung des Patientenkomforts und die Integration einer kinderärztlichen Notfallpraxis in ein neues Notfallzentrum innerhalb des „Eli“. Dr. Sabine Keiser, Chefärztin des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin, betonte die Bedeutung der Maßnahmen für die junge Patientenschaft. Als treibende Kraft des Projekts prägt sie maßgeblich die zukünftige Ausrichtung der Kinderheilkunde im Krankenhaus. Die Bauarbeiten erfolgen in mehreren Abschnitten, ohne dass der Klinikbetrieb eingeschränkt wird; die Fertigstellung ist für 2033 geplant.
Die 35,6 Millionen Euro ermöglichen moderne Räumlichkeiten und eine bessere Notfallversorgung im Gladbacher Kinderkrankenhaus. Um den Klinikalltag nicht zu beeinträchtigen, wird schrittweise gebaut. Nach Abschluss des Projekts profitieren junge Patientinnen und Patienten aus der gesamten Region von einer verbesserten medizinischen Betreuung.
