40 Jahre Leidenschaft: Angelverein ehrt seinen "Aalfänger"-Veteranen mit Gold
Leokadia Mans40 Jahre Leidenschaft: Angelverein ehrt seinen "Aalfänger"-Veteranen mit Gold
Angelverein in Grefrath ehrt langjähriges Mitglied
Der traditionsreiche Angelverein ASV Der lachende Bresen in Grefrath feiert einen seiner engagiertesten Mitglieder. Seit 1964 pachtet der Verein einen Teich an der Niers und bietet seinen 40 Mitgliedern einen ruhigen Rückzugsort zum Angeln. Nun hofft der Club, mehr Angler anzuziehen – und würdigt gleichzeitig einen Veteranen, der seit Jahrzehnten am Wasser steht.
Rolf Born, seit 40 Jahren Mitglied des Vereins, erhielt kürzlich das Goldene Treueabzeichen des Rheinischen Fischereiverbands. Die Auszeichnung wurde mit einer Urkunde überreicht und ehrt sein langjähriges Engagement für den Angelsport. Seine Leidenschaft für das Angeln begann bereits in seiner Jugend, und im Laufe der Jahre hat er miterlebt, wie sich die Ausrüstung von einfachen Ruten zu modernem Gerät entwickelte.
Borns Können hat ihm zahlreiche Titel eingebracht: Viermal gewann er die jährliche Vereinsmeisterschaft, siebenmal krönte er sich zum "Angelkönig" – eine Auszeichnung, die nach dem Gesamtgewicht der in Wettbewerben gefangenen Raubfische vergeben wird. Besonders legendär ist sein Ruf als Aalfänger: Zweimal zog er Exemplare von über einem Meter Länge aus dem Wasser.
Doch Borns Zeit am Wasser brachte nicht nur Rekordfänge. Einmal stieß er beim Angeln auf eine nicht explodierte Kriegsmunition im See – ein Relikt aus längst vergangenen Tagen. Der Verein selbst bleibt an seinem gepachteten Teich aktiv und bietet Mitgliedern weiterhin Raum zum Angeln und für Wettbewerbe. Nun will er wachsen und neue Angler anwerben, die die Einrichtungen nutzen.
Seit den 1960er-Jahren ist der ASV Der lachende Bresen eine feste Größe an der Niers und bietet Anglern eine Heimat. Rolf Borns Erfolge stehen exemplarisch für die Hingabe der langjährigen Mitglieder. Mit Plänen zur Erweiterung will der Verein frischen Wind in die Reihen bringen – ohne dabei die Tradition aus den Augen zu verlieren.
