Aachener Sportvereine erhalten Preis für vorbildliche Integrationsarbeit
Leokadia MansAachener Sportvereine erhalten Preis für vorbildliche Integrationsarbeit
Aachen ehrt erneut lokale Sportvereine für ihre Integrationsarbeit
Zum 14. Mal ist in Aachen der Preis "Integration durch Sport" verliehen worden – fünf Projekte wurden für ihr Engagement ausgezeichnet, Gemeinschaften zusammenzubringen. Die Preisträger erhielten Preisgelder und öffentliche Anerkennung für ihr Wirken.
Den Hauptpreis sicherte sich der Burtscheider Turnerbund Aachen 1908 e. V. mit dem Projekt "eRollisport", das Rollstuhlsport fördert. Der Verein erhielt 1.500 Euro. Den zweiten Platz belegte die DJK Forster Linde e. V. für "SpuG – Sport überwindet Grenzen" (1.000 Euro), gefolgt vom 1. Aachen Skateboard Club e. V., dessen "Skate-Kurs für Kinder" junge Menschen an das Skateboardfahren heranführt (500 Euro).
Zwei weitere Initiativen wurden mit Anerkennungspreisen bedacht: Der FV Vaalserquartier e. V. erhielt für "Unitystars", ein Fußballprojekt, das unterschiedliche Gruppen verbindet, 250 Euro. Das Evangelische Familienbildungszentrum Aachen (Haus für Familien) wurde für "Gemeinsam am Ball – Prävention durch Sport" mit 150 Euro ausgezeichnet.
Bei der Verleihung betonte Björn Jansen, Vorsitzender des Aachen Stadtsportbunds, den Einsatz der Vereine für die Integration. Ulrich Vogel-Sokolowsky vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hob die Kraft des Sports hervor, soziale Barrieren abzubauen. Oberbürgermeister Michael Ziemons ergänzte, dass solche Projekte entscheidend seien, um eine inklusive Stadt zu gestalten.
Die Auszeichnungen unterstreichen die Rolle des Sports als Motor für gesellschaftlichen Zusammenhalt in Aachen. Die geförderten Vereine wollen die Mittel nutzen, um ihre Angebote auszubauen und noch mehr Menschen zu erreichen. Der Preis fördert weiterhin basisnahe Initiativen, die durch Bewegung Gemeinschaften verbinden.






