10 March 2026, 10:30

Abschied von der Arche: Katholisches Zentrum schließt nach 40 Jahren

Eine evangelische Kirche in Bacoor City, Cavite, mit einem Schild, einem Metallzaun, einer Wand, Bäumen, Fahrzeugen, Gebäuden, Pfählen und einem bewölkten Himmel.

Abschied von der Arche: Katholisches Zentrum schließt nach 40 Jahren

Nach über 40 Jahren schließt das katholische Gemeinschaftszentrum Arche in der Eichenstraße seine Türen. Der Kirchenvorstand hat die Entwidmung des Gebäudes beantragt; der Wechsel soll am 1. Februar 2027 vollzogen werden. Die Maßnahme ist Teil eines umfassenden Plans zur Reduzierung der katholischen Immobilien in der Region.

Seit 1983 war das Zentrum ein zentraler Ort des Gemeindelebens, in dem sonntägliche Gottesdienste und vielfältige Veranstaltungen stattfanden. Die Schließung folgt jedoch einer langfristigen Strategie aus dem Jahr 2011, die einen schrittweisen Rückzug zwischen 2020 und 2030 vorsah. Das formelle Entwidmungsverfahren begann im Juli 2025; die endgültige Genehmigung steht noch durch das Landeskirchenamt der katholischen Kirche aus.

Die katholische Kirchengemeinde Dorp wird ihre Aktivitäten künftig im Dorfer Kirche bündeln. Der Standort verfügt bereits über einen Kirchraum, ein Café, einen Gemeindesaal, Gruppenräume und Außenflächen mit Grünanlagen. Um Barrierefreiheit zu gewährleisten, finden einige Veranstaltungen auch im nahegelegenen Goudahof statt.

Pastor Joachim Römelt räumte ein, dass der Beschluss nicht leichtgefallen sei, unterstützte jedoch den Umzug in die Dorfer Kirche. Von der Schließung betroffen ist nicht die angrenzende Arche-Kita, die weiterhin unter der Trägerschaft der Diakonie bleibt. Die katholische Kirche plant zudem, ihren Immobilienbestand bis Mitte der 2030er-Jahre zu halbieren – von derzeit rund 1.600 auf 800 Kirchengebäude.

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Mit der Entwidmung endet die Nutzung der Arche als Gotteshaus. Sämtliche künftigen Gottesdienste und Gemeinschaftsveranstaltungen werden in die Dorfer Kirche verlegt, die über erweiterte Räumlichkeiten verfügt. Die Entscheidung steht im Einklang mit den Bestrebungen, die katholischen Ressourcen in der Region effizienter zu gestalten.

Quelle