11 May 2026, 02:34

Alma Hasun bezaubert Wien mit zwei Bühnen-Höhepunkten an einem Tag

Offenes Buch mit dem Titel "The Theatre: A Monthly Review of the Drama, Music, and the Fine Arts" mit einer Seite mit Text und einem Logo.

Alma Hasun bezaubert Wien mit zwei Bühnen-Höhepunkten an einem Tag

Schauspielerin Alma Hasun glänzte in Wien mit zwei kraftvollen Auftritten an einem Tag. Zuerst stand sie im Kammerspiele für ein von Tschechow inspiriertes Stück auf der Bühne, bevor sie eilig zu einem ausverkauften Monolog in der Otto-Wagner-Area weiterreiste. Beide Rollen zeigten ihre beeindruckende Bandbreite und emotionale Tiefe.

Um 15 Uhr gab Hasun ihr Debüt in Sophia oder Das Ende der Humanisten im Wiener Kammerspiele. Die zweieinhalbstündige Inszenierung besetzte sie als Tochter, die versucht, die schwindende Liebe ihrer Eltern wiederzubeleben. Ihre Darstellung speiste sich aus ihrer Erfahrung mit Tschechow – erst kürzlich hatte sie in Onkel Wanja am Theater in der Josefstadt mitgewirkt.

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Unmittelbar danach reiste sie in die Otto-Wagner-Area für Ganymed Areal, Teil des ortsspezifischen Stationentheaters. Dieser dreistündige Monolog zeigte Hasun als Pianistin, die die Fähigkeit zu spielen verloren hat. Die Vorstellung war bis Oktober ausverkauft und verlangte der Schauspielerin sowohl Ausdauer als auch emotionale Intensität ab.

Hasun nennt die Erinnerungen von Margot Friedländer, Versuche, dein Leben zu machen, als tiefgreifenden Einfluss auf ihre Arbeit. Die Themen von Widerstandskraft und Erinnerung spiegeln sich in den komplexen Figuren wider, die sie auf die Bühne bringt.

Ihre beiden aufeinanderfolgenden Auftritte unterstrichen ihre Vielseitigkeit und Hingabe. Die ausverkaufte Reihe von Ganymed Areal und ihre nuancierte Rolle in Sophia bestätigen ihren Ruf als eine der faszinierendsten Persönlichkeiten des zeitgenössischen Theaters. Das Publikum reagiert weiterhin begeistert auf ihr emotional aufgeladenes Schaffen.

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