Angelina Jolies emotionales Comeback in Couture: Ein Film über Krebs, Mut und Stille
Leokadia MansAngelina Jolies emotionales Comeback in Couture: Ein Film über Krebs, Mut und Stille
Angelina Jolie kehrt in Couture auf die Leinwand zurück – in dem neuen Film spielt sie Maxine, eine amerikanische Filmemacherin, die mit einer lebensverändernden Diagnose konfrontiert wird. Der Streifen markiert einen ihrer seltenen Auftritte in den letzten zehn Jahren.
Couture begleitet Maxine, eine Künstlerin und Mutter, die ihr Leben stets in Bewegung verbracht hat. Doch ihre Welt gerät aus den Fugen, als bei ihr Brustkrebs diagnostiziert wird. Die Ärzte teilen ihr mit, dass sie sich umgehend einer beidseitigen Brustamputation unterziehen muss.
Der Film erkundet, wie Maxine ihren öffentlichen Persona mit ihren privaten Kämpfen in Einklang bringt. Gleichzeitig durchlebt sie eine schmerzhafte Scheidung und findet nur schwer Zugang zu ihrer Teenager-Tochter. Nach der Diagnose muss sie lernen, innezuhalten und der Stille ins Auge zu sehen.
Jolies Darstellung ist zurückhaltend, doch von großer Intensität. Ihre stummen, zerschmetterten Blicke tragen einen Großteil der emotionalen Last – selbst wenn das Drehbuch Schwächen zeigt. Regie führte Alice Winocour; mit dabei sind außerdem Louis Garrel, Anyier Anei und Ella Rumpf.
Jolies eigene Geschichte verleiht der Rolle zusätzliche Tiefe: 2013 ließ sie sich präventiv beide Brüste entfernen, da bei ihr ein hohes Risiko für Brust- und Eierstockkrebs bestand. Couture thematisiert Widerstandskraft und den Kampf, Privat- und Öffentlichkeitsleben unter einen Hut zu bringen.
