Apotheker kündigen "Protestfrühling" gegen Regierungspolitik an

Leokadia Mans
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Ein blauer Hintergrund mit weißerem Text und einem Logo, das "19 Millionen Amerikaner werden durchschnittlich 400 USD pro Jahr an Arzneimittelkosten sparen" liest.Leokadia Mans

Apotheker kündigen "Protestfrühling" gegen Regierungspolitik an

Der Vorsitzende der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA), Thomas Preis, hat vor einer zunehmenden Spannung zwischen Apotheken und der Bundesregierung gewarnt. Auf dem Zukunftskongress für Öffentliche Apotheken kündigte er eine Protestwelle an und kritisierte die jüngste Politikrichtung. Seine Äußerungen deuten auf eine Verschlechterung des Verhältnisses zur schwarz-roten Koalition in Fragen der Finanzierung und Regulierung hin.

Preis rief Ende Januar zu einem "Protestfrühling" auf, unterstützt von allen 16.000 Apotheken und ihren Mitarbeitenden. Eine öffentliche Petition soll eine fairere Behandlung fordern, mit dem zentralen Ziel, die feste Apothekengebühr auf 9,50 Euro anzuheben. Er argumentierte, dass jährliche Kostenanpassungen in anderen Gesundheitsbereichen üblich seien, und bezeichnete dies als Notwendigkeit – nicht als Zugeständnis.

Zudem positionierte er sich klar gegen die Pläne für "Apotheken ohne Apotheker", ein Konzept, das Gesundheitsministerin Warken in aktuellen Entwürfen wiederaufleben ließ. Preis wies die Idee entschieden zurück und kündigte an, die ABDA werde jeden entsprechenden Vorstoß blockieren. Seine Kritik richtete sich auch gegen den generellen Kurs der Ministerin, der seiner Meinung nach die Politik ihres Vorgängers fortsetze.

Die ABDA hatte über 40 Änderungsvorschläge zu jüngsten Gesetzesvorhaben eingereicht, der Bundesrat mehr als 30. Doch die meisten wurden vom Gesundheitsministerium abgelehnt. Preis bezeichnete die Ministerin zwar als verlässliche Gesprächspartnerin, betonte jedoch, sie bestehe darauf, dass Apotheken mehr Verantwortung tragen müssten. Er forderte die vollständige Umsetzung des Koalitionsvertrags und warnte, die politische "Flitterwochen"-Phase sei nun vorbei.

Laut Preis sehen sich Apotheken steigenden Kosten gegenüber, ohne dass automatische Anpassungen garantiert seien. Die geplanten Proteste zielen darauf ab, bessere Finanzierung durchzusetzen und umstrittene Reformen zu verhindern. Das Ergebnis wird zeigen, ob Apotheken mehr Verhandlungsmacht erhalten – oder unter weiteren finanziellen Belastungen leiden werden.

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