22 February 2026, 22:46

Apotheker rettet Barbara-Apotheke in Hamm vor dem Aus – trotz Insolvenz des Vorgängers

Eine Apotheke namens "Die Generik-Apotheke" umgeben von Gebäuden, Strommasten, Werbetafeln, Zimmerpflanzen, Kraftfahrzeugen auf der Straße, unter einem klaren blauen Himmel.

Apotheker rettet Barbara-Apotheke in Hamm vor dem Aus – trotz Insolvenz des Vorgängers

Ein 31-jähriger Apotheker hat die Barbara-Apotheke in Hamm übernommen – trotz der Insolvenz des früheren Besitzers. Aykut Akkaya erkannte das Potenzial des Standorts, der nach wie vor die einzige Apotheke in der Nähe ist. Sein Schritt erfolgt zu einer Zeit, in der viele deutsche Apotheken finanziell kämpfen: Seit 2020 mussten über 2.000 von ihnen schließen.

Akkaya besitzt bereits die Zeppelin-Apotheke in Ahlen, die er vor einem Jahr übernommen hatte. Zuvor hatte er dort vier Jahre lang als Filialleiter gearbeitet. Seine Erfahrung half ihm, die Bank von der Übernahme der Barbara-Apotheke zu überzeugen – dank überzeugender Wachstumsprognosen.

Die Barbara-Apotheke selbst steckt nicht in finanziellen Schwierigkeiten. Frühere Probleme wie hohe Personalkosten wurden inzwischen behoben. Akkaya führt nun an beiden Standorten Teams mit jeweils 13 Mitarbeitenden und ist überzeugt, beide Apotheken erfolgreich managen zu können.

Geplant ist eine Modernisierung des Betriebs durch den Ausbau digitaler Services. Dazu gehören die Abwicklung von mehr Online-Bestellungen sowie eine stärkere Präsenz in sozialen Medien, um jüngere Kundschaft anzusprechen.

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Die Übernahme festigt Akkayas wachsende Position im Apothekensektor. Mit seinem Fokus auf Digitalisierung und effiziente Personalplanung will er die Zukunft beider Standorte sichern. Gleichzeitig unterstreicht der Schritt einen Branchen-Trend: Angesichts steigenden finanziellen Drucks kommt es vermehrt zu Zusammenschlüssen kleinerer Apotheken.