11 December 2025, 18:00

Aristophanes’ *„Frieden“* erobert das Theater Berlin mit radikaler Gegenwart

Ein Mann steht und spricht in ein Mikrofon, während andere sitzen und ein Orchester im Hintergrund spielt auf einer Bühne, die mit Blumen und Pflanzen geschmückt ist.

Aristophanes’ *„Frieden“* erobert das Theater Berlin mit radikaler Gegenwart

"Frieden" im Theater Berlin – Ein einziger, großer Wurf

Mit einem über 2.000 Jahre alten Stück beginnt im Theater Berlin die Ära der "radikalen Gegenwart". Aristophanes’ "Frieden" kommt hier mit jeder Menge aktueller Witze auf die Bühne – aber auch mit zeitlosem Humor und einem großartigen Ensemble, vor und hinter den Kulissen.

Das Theater Berlin hat seine neue Spielzeit mit einer mutigen Inszenierung einer antiken Komödie eröffnet. Die Aufführung von "Frieden" von Aristophanes feierte bei stehenden Ovationen Premiere und vereinte scharfen Witz mit eindrucksvollen Bildern. Das über zwei Jahrtausende alte Stück wurde unter der neuen Theaterleitung für ein modernes Publikum neu interpretiert.

Der Abend begann mit einem Stand-up-Auftritt, gespickt mit Witzen über die Deutsche Bahn und die FDP – und setzte damit den Ton für eine Vorstellung, die aktuelle Gesellschaftssatire mit zeitlosem Vergnügen verband. Die Bühne selbst war mit Kompost bedeckt, durch den sich ein Mistkäfer kämpfte: ein Symbol für den beschwerlichen Weg zu den Göttern.

Die neue Leitung des Theaters Berlin hatte sich mit dieser Wiederbelebung das Ziel einer "radikalen Gegenwart" gesetzt – und der Ansatz ging auf. Beim Premierenpublikum kam die Inszenierung bestens an. Weitere Informationen zur Produktion und zum Spielplan gibt es unter www.theater-berlin.de.

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