09 June 2026, 18:40

Arnsberg und Meschede starten mobile Jugendkunstschule mit KUMO-Kunstmobilen

Arnsberg und Meschede plan eine interkommunale Jugendkunstschule

Arnsberg und Meschede starten mobile Jugendkunstschule mit KUMO-Kunstmobilen

Arnsberg und Meschede gründen gemeinsame Jugendkunstschule

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Arnsberg und Meschede arbeiten zusammen, um eine neue kommunale Jugendkunstschule ins Leben zu rufen. Das Projekt zielt darauf ab, die kulturelle Bildung in der Region auszubauen, indem lokale Künstler:innen und Einrichtungen vernetzt werden. Die Finanzierung und Unterstützung übernimmt in den nächsten drei Jahren das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

Die Jugendkunstschule wird keinen festen Standort haben, sondern setzt auf dezentrale Kulturarbeit mit Jugendlichen. Dafür werden Künstler:innen aus Arnsberg, Meschede und dem Umland vernetzt. Noch in diesem Jahr starten erste Aktivitäten zur Vernetzung – auch Künstler:innen aus Sundern sind eingeladen, sich zu beteiligen.

Ein zentrales Element des Projekts ist ein Kunstmobil, das den Namen KUMO trägt. Acht dieser mobilen Einheiten – vier in Meschede und vier in Arnsberg – werden noch in diesem Jahr verteilt. Jedes KUMO bietet ein 30-stündiges Kulturprogramm für Kinder und Jugendliche an. Die ersten strukturierten Angebote, die auf einem pädagogischen Konzept basieren, werden im kommenden Jahr in Zusammenarbeit mit lokalen Einrichtungen und Künstlerwerkstätten entwickelt.

Die Gründungsphase leitet die Jugendkunstschule kunsthaus alte mühle e.V. aus Schmallenberg unter der Leitung von Beate Herrmann. Das Projekt ist Teil des Regionalen Kulturprogramms NRW, wobei das Ministerium den Großteil der Kosten übernimmt. Arnsberg und Meschede steuern etwa ein Drittel der Finanzierung selbst bei.

Die neue Jugendkunstschule soll Kindern und Jugendlichen einen besseren Zugang zu kulturellen Aktivitäten ermöglichen. Durch mobile Einheiten und lokale Künstler:innennetzwerke will das Programm ein breiteres Publikum erreichen. Die ersten kulturellen Angebote sollen 2025 starten – nach den diesjährigen Vernetzungsmaßnahmen.

Quelle