Asterix spricht jetzt Pfälzisch: Zores bei de Pälzer kommt 2026
Marie-Theres SegebahnAsterix 2026 zurück im Dialekt - "Probleme mit den Palatinern" - Asterix spricht jetzt Pfälzisch: Zores bei de Pälzer kommt 2026
Ein neues Asterix-Abenteuer kommt in die Pfalz – doch diesmal spricht der berühmte Gallier im hiesigen Dialekt. Christian "Chako" Habekost übersetzt Asterix und der Schild des Häuptlings ins Pfälzische, das Buch soll 2026 unter dem Titel Zores bei de Pälzer (Ärger in der Pfalz) erscheinen. Das Projekt knüpft an den Erfolg einer früheren Dialektfassung an, die innerhalb weniger Monate vier Auflagen verkaufte.
Habekost wählt die Asterix-Bände nach persönlicher Vorliebe und Beliebtheit aus. Sein Übersetzungsprozess umfasst eine Woche direkter Arbeit, gefolgt von Feinjustierung und kreativer Überarbeitung. Wörtliche Übersetzungen vermeidet er bewusst – für ihn die größte Falle bei Dialektadaptionen.
Der Übersetzer ist derzeit auf Lesereise durch Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg, um für sein Werk zu werben. Er zieht Parallelen zwischen dem Widerstand der Gallier gegen die römische Herrschaft und dem Kampf der Pfälzer, ihren Dialekt gegen die Vorherrschaft des Hochdeutschen zu bewahren. Trotz der Gefahr, dass Leser über statt mit dem Dialekt lachen, will Habekost den Originalhumor mit einer extra Portion regionalem Kolorit anreichern.
Noch nie wurde ein Asterix-Band in pfälzischer Mundart veröffentlicht. Zwar gibt es andere Dialektfassungen wie die Südtiroler (Asterix isch kesslun) oder unspezifischere regionale Varianten (De Törn för nix), doch Habekosts Version wird die erste auf Pfälzisch sein.
Die anstehende Veröffentlichung von Zores bei de Pälzer ist die zweite Asterix-Adaption im pfälzischen Dialekt. Habekosts Ansatz verbindet sprachliche Sorgfalt mit spielerischer Kreativität – unterhaltsam soll es sein und gleichzeitig den Dialekt lebendig halten. Ob die Leser vor Ort diese neue Interpretation eines Klassikers annehmen, wird sich beim Erscheinen des Buchs 2026 zeigen.
