Ausstellung zeigt bewegende Schicksale von Geflüchteten in Bergisch Gladbach
Annerose KensyAusstellung zeigt bewegende Schicksale von Geflüchteten in Bergisch Gladbach
Ausstellung "Menschen. Heimat. Perspektiven" zeigt Porträts und Schicksale von Geflüchteten
Am 13. November 2023 eröffnet im Integrationszentrum des Rheinisch-Bergischen Kreises in Bergisch Gladbach die Ausstellung "Menschen. Heimat. Perspektiven". Gezeigt werden Porträtfotos und persönliche Berichte von Geflüchteten, die an örtlichen Integrationskursen teilgenommen haben. Die Veranstalter hoffen, mit dem Projekt das gegenseitige Verständnis zwischen den Gemeinschaften zu fördern.
Die Schau entsteht in Zusammenarbeit zwischen dem Integrationszentrum des Rheinisch-Bergischen Kreises und der Volkshochschule (VHS) Bergisch Gladbach. Sigurd Lindt, Dozent für Integrationskurse mit über zehn Jahren Erfahrung, hat die Ausstellung gemeinsam mit den Teilnehmenden konzipiert – von den Fotografien bis zu den begleitenden Texten. Er betont, wie wichtig Sichtbarkeit sei, damit Geflüchtete Anerkennung und Zugehörigkeit erfahren.
Die Ausstellung ist bis zum 28. November in der An der Gohrsmühle 2 zu sehen. Der Eintritt ist frei; Besuchende können montags bis freitags zwischen 10 und 12 Uhr kommen. Nicole Mrziglod, Leiterin der Bergisch Gladbacher VHS, erklärt, dass das Projekt individuelle Geschichten in den Mittelpunkt rücke und zum Dialog anregen solle.
Eine erweiterte Version der Ausstellung ist bereits in Planung: Ab Ende 2026 wird sie im Haus Buchmühle gezeigt und um aktuelle Berichte der Teilnehmenden ergänzt – ein Spiegel ihrer Erfahrungen der vergangenen Jahre.
Die Schau gibt Geflüchteten eine Stimme, um ihre Wege in Bildern und Worten zu teilen. Durch die Zugänglichkeit dieser Geschichten sollen Gemeinschaften enger zusammenwachsen. Die Ausgabe 2026 wird diese Initiative mit neuen Perspektiven der gleichen Protagonist:innen fortsetzen.






