Baldeneysee: Regattatribüne kommt später – Essen improvisiert mit mobilen Lösungen
Tilo RohtBaldeneysee: Regattatribüne kommt später – Essen improvisiert mit mobilen Lösungen
Verzögerungen beim Bau der Regattatribüne am Baldeneysee – Essen setzt auf provisorische Lösungen
Die geplante Regattatribüne am Essener Baldeneysee verzögert sich, sodass die Verantwortlichen nun auf temporäre Sitzplatzlösungen setzen müssen. Für anstehende Veranstaltungen, darunter wichtige Kanu-Wettkämpfe, sollen mobile Tribünen zum Einsatz kommen. Nach Gesprächen mit der Stadtverwaltung haben die örtlichen Vereine die angepassten Pläne akzeptiert.
Das ursprüngliche Projekt geriet ins Stocken, als sich Engpässe in der Produktion abzeichneten: Ein Betonfertigteilwerk kann pro Tag nur zwei Sitzreihen herstellen, weshalb eine Fertigstellung Anfang 2026 unmöglich wurde. Die feste Tribüne soll nun erst zu Beginn des Jahres 2027 eröffnet werden.
Als Übergangslösung haben das Essener Sport- und Bäderamt (SBE) und die städtische Gesellschaft GVE eine Alternative entwickelt. Ab Mai werden mobile Tribünenelemente für Vereinsveranstaltungen aufgestellt – allerdings nur an Wettkampfwochenenden, um Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.
Mehrere Kanu-Vereine am Baldeneysee sind auf die Anlage für zentrale Rennen angewiesen, etwa die Internationale Frühlingsregatta Anfang Mai oder den Internationalen Deutschland-Cup im Kanupolo. Die betroffenen Gruppen haben den provisorischen Maßnahmen zugestimmt, sodass die Veranstaltungen wie geplant stattfinden können.
Die mobilen Tribünen dienen als Überbrückung, bis die feste Anlage steht. Veranstaltungen wie die Frühlingsregatta oder der Germany Cup finden mit angepassten Sitzplatzkapazitäten statt. Die Fertigstellung der endgültigen Tribüne bleibt für Anfang 2027 vorgesehen.






