Bayer Leverkusen kämpft mit doppelter Torhüterkrise vor WM-Qualifikation
Leokadia MansTorhüter-Probleme: Leverkusens Kapitän Repohl erneut verletzt - Bayer Leverkusen kämpft mit doppelter Torhüterkrise vor WM-Qualifikation
Bayer Leverkusen steht vor einer Torhüterkrise: Friederike Repohl erleidet erneute Knieverletzung
Die Frauenmannschaft von Bayer Leverkusen kämpft mit einer akuten Torhüterkrise, nachdem Friederike Repohl eine erneute Knieverletzung erlitten hat. Die 25-jährige Schlüsselfigur riss sich teilweise das innere Seitenband im rechten Knie und fällt damit mindestens zwei Monate aus. Bereits zuvor fehlte mit Charlotte Voll die Ersatzkeeperin, die weiterhin mit Schulterproblemen pausieren muss.
Repohls jüngster Rückschlag folgt auf eine kürzliche Muskelverletzung im linken Oberschenkel. Die Torfrau war erst kurz zuvor ins Training zurückgekehrt, als sich das neue Problem ergab. Ihr Ausfall hinterlässt bei Bayer Leverkusen eine Lücke an Erfahrung zwischen den Pfosten.
Voll, die Nummer zwei im Tor, fehlt bereits seit Juni 2024. Die 23-Jährige unterzog sich einer Operation am rechten Schultergelenk (AC-Gelenk) und hat noch nicht wieder ihre volle Belastbarkeit erreicht.
Im Spiel gegen Eintracht Frankfurt griff der Verein notgedrungen auf Rafaela Borggraefe zurück, die als Notlösung kurzfristig ausgeliehen wurde. Die Nationaltorhüterin, die im Sommer von Liverpool nach Bayer Leverkusen wechselte, sprang ein – obwohl sie eigentlich eine Sperre von sechs Spielen absitzt. Diese Strafe war nach einer diskriminierenden Äußerung gegenüber einer Mannschaftskollegin zu Saisonbeginn verhängt worden.
Mit Repohl und Voll außer Gefecht bleibt Bayer Leverkusen nur die Option, auf Borggraefe zu setzen oder weitere Verstärkung zu suchen. Während Repohls Rückkehr frühestens in zwei Monaten erwartet wird, steht Volls Comeback noch in den Sternen. Die Situation belastet das Team zusätzlich vor den anstehenden Spielen, darunter die Qualifikationspartien für die WM 2026.
