Bayern, Baden-Württemberg und NRW führen bei ukrainischen Schüler:innen in Deutschland
Marie-Theres SegebahnBayern, Baden-Württemberg und NRW führen bei ukrainischen Schüler:innen in Deutschland
Drei deutsche Bundesländer verzeichnen eine hohe Zahl ukrainischer Schülerinnen und Schüler an ihren Schulen. Aktuelle Zahlen aus dem zweiten Quartal zeigen, dass Zehntausende allgemeine Bildungseinrichtungen besuchen. Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen führen die Statistik an.
Bayern meldete mit 31.128 ukrainischen Schülerinnen und Schülern an allgemeinbildenden Schulen die höchste Zahl – und liegt damit knapp vor den beiden anderen Bundesländern.
Baden-Württemberg folgte dicht dahinter mit 26.924 ukrainischen Kindern, die im selben Zeitraum dort unterrichtet wurden. Die Zahlen spiegeln die anhaltenden Bemühungen wider, die durch den Krieg vertriebenen Kinder in das Schulsystem zu integrieren.
Nordrhein-Westfalen verzeichnete eine fast identische Zahl: 26.921 ukrainische Schülerinnen und Schüler besuchen dort die Schulen. Gemeinsam machen die drei Länder einen erheblichen Teil der geflüchteten Schülerschaft in Deutschland aus.
Die jüngsten Daten unterstreichen das Ausmaß der Integration ukrainischer Kinder in deutsche Schulen. Bildungseinrichtungen in diesen Regionen unterstützen weiterhin Tausende von Kindern, die vom Krieg betroffen sind. Landesweite Gesamtzahlen zum Vergleich wurden von den Behörden bisher noch nicht veröffentlicht.






