Bergisch Gladbach sichert Gewerbeflächen mit Vorkaufsrecht für West-Industriezone
Tilo RohtBergisch Gladbach sichert Gewerbeflächen mit Vorkaufsrecht für West-Industriezone
Die Stadtverwaltung von Bergisch Gladbach hat ein Vorkaufsrecht für Teile des Gewerbegebiets West-Industriezone vorgeschlagen. Mit dieser Maßnahme sollen wichtige Gewerbeflächen für das künftige Wirtschaftswachstum gesichert werden. Der Vorschlag betrifft ein 18,8 Hektar großes Areal zwischen der Innenstadt und Gronau, einschließlich des Geländes von Saint-Gobain Isover.
Die ausgewiesene Zone umfasst das 11 Hektar große Grundstück von Saint-Gobain Isover in der Nähe der Britannia Hütte und der Hermann-Löns-Straße. Teile dieses Gebiets liegen derzeit brach oder werden nur unzureichend genutzt, was die Notwendigkeit einer städtebaulichen Entwicklungsplanung unterstreicht. Die Stadt könnte das Gelände bei Bedarf erwerben, um langfristig gewerbliche Nutzungsmöglichkeiten und Arbeitsplätze zu sichern.
Saint-Gobain Isover hat in den vergangenen Jahren seine Belegschaft von 220 auf 75 Mitarbeiter reduziert. Dennoch hat das Unternehmen derzeit keine Pläne, das Gelände zu verkaufen, und investiert weiterhin in den Standort. Der Vorschlag dient als vorsorgliche Maßnahme, um die begrenzten Gewerbeflächen im Stadtzentrum zu schützen.
Das Gebiet ist von großer Bedeutung für die Stadtentwicklung, insbesondere aufgrund seiner verkehrstechnischen Anbindung. Durch die Sicherung dieser Flächen hofft die Verwaltung, die wirtschaftliche Expansion und die Schaffung von Arbeitsplätzen zu fördern.
Die geplante Verordnung würde der Stadt das Recht einräumen, das Land zu erwerben, falls es zum Verkauf steht. Dieser Schritt zielt darauf ab, lebenswichtige Gewerbezonen zu erhalten und das künftige Wachstum zu unterstützen. Der Vorschlag unterstreicht das Engagement Bergisch Gladbachs, die wirtschaftliche Stabilität im Gewerbegebiet West-Industriezone zu wahren.
