Berlin jagt ein freilaufendes Wallaby – und das Internet liebt es
Känguru-Wallaby auf freiem Fuß: Berlin staunt über ungewöhnlichen Flüchtling
In Berlins Bezirk Spandau sorgt ein freilaufendes Wallaby für Überraschung und Belustigung. Erstmals am 25. März 2026 gesichtet, avancierte das entlaufene Tier innerhalb weniger Tage zum Social-Media-Phänomen: Bis zum 29. März teilten Tausende Sichtungen und Memes unter dem Hashtag #BerlinWallaby. Die Behörden bestätigten, dass das Tier für Erwachsene keine ernste Gefahr darstelle, gaben jedoch Verhaltensregeln für mögliche Begegnungen heraus.
Das Wallaby, vermutlich ein ehemaliges Haustier, entkam am Sonntag seinem Besitzer im Stadtteil Kladow. Anwohner und Polizei entdeckten das bis zu 80 Zentimeter große Tier kurz darauf. Nach einer zweistündigen Verfolgungsjagd verschwand es im nahen Wald – seitdem suchen Beamte und Lokale vergeblich nach seiner Spur.
Am Montagmorgen wollte ein Anwohner das Wallaby erneut gesichtet haben, was zu weiteren Meldungen führte. Zwar gilt das Tier nicht als aggressiv, doch die Behörden raten zur Vorsicht: Bei einer Begegnung solle man nicht wegrennen, wild gestikulieren oder ruckartige Bewegungen machen. Stattdessen empfiehlt es sich, flach auf den Bauch zu legen, Kopf und Nacken zu schützen und die Beine anzuziehen, falls das Wallaby sich bedroht fühlt. Kindern wird geraten, ruhig zu bleiben und sich langsam seitwärts zu entfernen.
In den sozialen Medien löste die Geschichte einen Humor-Boom aus. Videos und Witze fluteten die Plattformen, und aus dem entlaufenen Wallaby wurde über Nacht ein unerwarteter Local Hero. Bis zum 29. März war #BerlinWallaby viral gegangen – Nutzer teilten Sichtungsmeldungen und scherzten über Berlins neuesten "Bürger".
Das Wallaby ist weiterhin auf freiem Fuß. Die Behörden werten Hinweise aus und bitten die Bevölkerung, die Sicherheitshinweise zu beachten. Zwar geht von dem Tier keine Gefahr für Erwachsene aus, doch der Vorfall wirft Fragen nach verantwortungsvoller Haustierhaltung auf. Gleichzeitig zeigt die Reaktion der Stadt, wie schnell ein kurioses Ereignis die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf sich zieht.






