11 February 2026, 15:48

Betrunkener droht Bielefeld-Restaurant mit scharfer Handgranate – Polizei schießt bei Festnahme

Eine Hand mit Hammer und Sichel streckt sich einem Gebäude mit der Aufschrift "Zachvati-li te zanynes" entgegen, was Dringlichkeit und Gefahr suggeriert.

Handgranaten-Drohung in Bielefeld - Angeklagter bleibt stumm - Betrunkener droht Bielefeld-Restaurant mit scharfer Handgranate – Polizei schießt bei Festnahme

Betrunkener Mann droht Restaurant in Bielefeld mit scharfer Handgranate – Polizei schießt ihn bei Festnahme an

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Im Oktober des vergangenen Jahres bedrohte ein stark alkoholisierter Mann ein Restaurant in Bielefeld mit einer scharfen Handgranate. Der Vorfall eskalierte, nachdem ihm die Bedienung ein Glas Wodka verweigerte. Bei seiner Festnahme schoss die Polizei dem Mann ins Bein, wobei er schwer verletzt wurde.

Die Konfrontation ereignete sich am 26. Oktober 2025 im Bielefelder Stadtteil Sennestadt. Der bereits betrunkene Mann betrat das Lokal und forderte Wodka. Als die Mitarbeiter seine Bitte abschlugen, zog er eine Handgranate hervor und rief: "Ich will sterben." Aus Angst vor einer Explosion überreichten ihm Angestellte schnell eine Flasche.

Wie sich später herausstellte, enthielt die Granate aktiven Sprengstoff. Die Behörden bestätigten, dass sie bei unsachgemäßer Handhabung hätte detonieren können. Der Mann hatte zunächst vier Flaschen verlangt, erhielt jedoch nur eine, bevor die Polizei eintraf.

Sein Prozess begann kürzlich; zwei weitere Verhandlungstermine sind bis zum 20. März angesetzt. Der Fall steht im Zusammenhang mit weiteren Vorwürfen nach dem Kriegswaffenkontrollgesetz, dem deutschen Gesetz zur Kontrolle von Kriegswaffen. Ein separates, aber damit zusammenhängendes Verfahren vor dem Amtsgericht Nordhorn beginnt am 18. Februar 2026. Dort geht es um den illegalen Besitz verbotener Waffen, darunter eine Maschinenpistole.

Dem Angeklagten drohen nun schwere rechtliche Konsequenzen wegen Waffenvergehen. Sein Verhalten führte zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung und einem Polizeieinsatz mit Schusswaffengebrauch. Im Prozess wird über die Strafen für den Besitz und die Bedrohung anderer mit einem scharfen Sprengkörper entschieden.