Betrunkener Fahranfänger flüchtet mit 140 km/h vor der Polizei in Dortmund
Tilo RohtBetrunkener Fahranfänger flüchtet mit 140 km/h vor der Polizei in Dortmund
Ein 22-jähriger Autofahrer führte die Polizei in Dortmund auf eine gefährliche Verfolgungsjagd mit hoher Geschwindigkeit, nachdem er auf der Autobahn A40 beim Rasen erwischt worden war. Der Vorfall begann, als Beamte eine routinemäßige Verkehrskontrolle durchführen wollten – doch statt anzuhalten, flüchtete der Fahrer mit rücksichtsloser Geschwindigkeit. Später bestätigten die Behörden, dass der Mann alkoholisiert war und seinen Führerschein erst seit wenigen Monaten besaß. Die Verfolgung begann, nachdem der Fahrer mit über 140 km/h (bei winterlichen Straßenverhältnissen) auf der A40 unterwegs war, wo Tempo 100 gilt. Statt für die Polizei anzuhalten, beschleunigte er weiter und erreichte selbst in innerstädtischen Bereichen bis zu 90 km/h, wobei er mehrfach rote Ampeln missachtete. Die Jagd endete, als der Fahrer in eine Sackgasse abbog und keine Fluchtmöglichkeit mehr hatte. Die Beamten nahmen ihn vor Ort fest und führten einen Alkoholtest durch, der ergab, dass er über dem gesetzlichen Grenzwert lag. Als Fahranfänger in der zweijährigen Probezeit unterliegt er in Deutschland einer absoluten Alkoholgrenzwert-Regelung von 0,0 Promille. Sein Führerschein wurde sofort eingezogen, und ihm drohen nun strafrechtliche Anklagen wegen Trunkenheit am Steuer sowie mehrere Ordnungswidrigkeiten. Der Fahrer befindet sich weiterhin in Gewahrsam, die Ermittlungen dauern an. Sein Verhalten verstieß gegen Verkehrsregeln in den Bereichen Geschwindigkeit, Alkoholkonsum und Nichtbefolgen polizeilicher Anweisungen. Die Behörden haben seine Identität nicht veröffentlicht, da er in offiziellen Berichten nicht namentlich genannt wird.
