25 April 2026, 10:34

Bielefelds Polizei startet Großkampagne für mehr Sicherheit von Radfahrern und E-Scooter-Fahrern

Schilder mit Aufschrift "E-Bike-Fahren nur für Anwohner" neben einer Straße mit Verkehrskegeln, einem Fahrzeug, Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Bielefelds Polizei startet Großkampagne für mehr Sicherheit von Radfahrern und E-Scooter-Fahrern

Bielefelder Polizei startet neue Verkehrssicherheitskampagne zum Schutz von Radfahrern und E-Scooter-Nutzern

Unter dem Motto "Safe.Mobile.Life – Zwei Räder im Blick" hat die Bielefelder Polizei eine Initiative gestartet, um die Sicherheit von Radfahrern und E-Scooter-Fahrern zu verbessern. Hintergrund ist der besorgniserregende Anstieg von Unfällen unter besonders gefährdeten Verkehrsteilnehmern – vor allem bei Kindern und jungen Erwachsenen. Durch verstärkte Streifen und Kontrollen sollen Verletzungen und Todesfälle reduziert werden.

Im Jahr 2025 machten ungeschützte Verkehrsteilnehmer 51,3 Prozent aller Verkehrsverletzten aus – ein Anstieg um 7,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders betroffen waren Kinder und Jugendliche bei Fahrradunfällen, während sich die Zahl der E-Scooter-Unfälle um 82,35 Prozent erhöhte, vor allem in der Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen.

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Die Polizei wird sich auf die Einhaltung von Sicherheitsabständen, korrektes Abbiegen und die technische Ausstattung der Fahrzeuge konzentrieren. Kontrollen finden insbesondere in der Nähe von Schulen, Kindergärten und Unfallschwerpunkten zwischen 7:00 und 20:00 Uhr statt. Als besondere Risikofaktoren gelten Ablenkungen wie die Nutzung von Smartphones oder Noise-Cancelling-Kopfhörern, die die Aufmerksamkeit im Straßenverkehr deutlich mindern.

Ein weiterer Schwerpunkt der Kampagne liegt auf den Gefahren durch tote Winkel. Sowohl Autofahrer als auch Zweiradnutzer werden aufgefordert, besonders wachsam zu sein. Die Beamten wollen das gegenseitige Verständnis und den Respekt unter allen Verkehrsteilnehmern fördern – denn oft werden Radfahrer und E-Scooter-Fahrer von Kraftfahrern übersehen, was zu schweren oder sogar tödlichen Zusammenstößen führt.

Langfristiges Ziel ist die "Vision Zero" – eine Verkehrspolitik, die Todesfälle und schwere Verletzungen vollständig vermeiden soll. Durch Aufklärungsmaßnahmen sollen sowohl Autofahrer als auch gefährdete Verkehrsteilnehmer lernen, Gefahren frühzeitig zu erkennen und richtig zu reagieren.

Die Initiative kombiniert strengere Kontrollen mit Öffentlichkeitsarbeit, um die Unfallzahlen zu senken. Durch die gezielte Überwachung von Risikobereichen und -verhalten hofft die Polizei, den negativen Trend bei den Verletzungen umzukehren. Die Kampagne wird das ganze Jahr über mit regelmäßigen Streifen und Sicherheitshinweisen begleitet.

Quelle