17 June 2026, 16:18

Bottrop prüft alle Kreuzungen nach tödlichem Unfall in Warendorf

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Bottrop prüft alle Kreuzungen nach tödlichem Unfall in Warendorf

Die Stadt Bottrop überprüft derzeit alle ihre Kreuzungen und Einmündungen, um die Verkehrssicherheit zu verbessern. Anlass für diese Maßnahme ist ein tödlicher Unfall in Warendorf, der durch schlechte Sichtverhältnisse an einer Kreuzung verursacht wurde. Die Verantwortlichen wollen sicherstellen, dass Autofahrer beim Abbiegen auf Hauptstraßen stets freie Sicht haben.

Das Tiefbauamt der Stadt prüft jede Kreuzung auf Einhaltung der deutschen Straßenrichtlinien. Diese schreiben vor, dass an allen Einmündungen sogenannte „Sichtdreiecke“ freigehalten werden müssen. Die Größe dieser Dreiecke richtet sich nach der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf der Hauptstraße – je höher das Tempo, desto länger müssen die Schenkel des Dreiecks sein.

Besonderes Augenmerk liegt auf stark frequentierten Kreuzungen oder solchen mit einer Unfallhäufigkeit. Werden Mängel festgestellt, ist die Stadt zum Handeln verpflichtet. Mögliche Lösungen reichen von baulichen Veränderungen bis zur Aufstellung von Pollern.

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Als erste Straße wird die Scharnhölzstraße Anfang 2026 verbessert. Anschließend werden die Arbeiten für die Horster Straße und die Aegidistraße ausgeschrieben. Das Projekt stellt sicher, dass alle Kreuzungen den RaSt-06-Standards entsprechen. Klare Sichtdreiecke sollen Autofahrern das sichere Einordnen und Abbiegen ermöglichen. Die Stadt unternimmt diese Schritte, um ähnliche Vorfälle wie in Warendorf künftig zu verhindern.

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