Bundweiter Vorlesetag 2024: Wie Deutschland Kinder wieder zum Lesen bringt
Annerose KensyBundweiter Vorlesetag 2024: Wie Deutschland Kinder wieder zum Lesen bringt
Bundweiter Vorlesetag: Deutschland fördert Lesefreude bei Kindern
Am 21. November fand in ganz Deutschland der Bundweite Vorlesetag statt – mit Aktionen in Städten wie Meerbusch. Lokale Initiativen schlossen sich zusammen, um Kinder zum Lesen zu motivieren und die Lesekompetenz zu stärken. Gleichzeitig startete die Planung für die Kampagne 2025, die die seit der Pandemie rückläufigen Lesefähigkeiten verbessern soll.
In Meerbusch besuchte Bürgermeister Christian Bommers die St.-Mauritius-Schule, um aus dem Buch "Der allerbeste Spielplatz" vorzulesen. Der Band, der zum 75. Jubiläum des Grundgesetzes erschien, erklärt in kurzen Geschichten Kinderrechte, gesellschaftliche Teilhabe und Gemeinschaftswerte.
An der Aktion beteiligten sich das städtische Kulturamt, Bibliotheken, Grundschulen, Kindergärten und Buchhandlungen. Ihr Ziel: die Lesefreude bei Jugendlichen zu wecken – besonders vor dem Hintergrund von Studien, die während der Lockdowns 2020 bis 2022 einen Rückgang der Lesefähigkeiten belegten. Über Meerbusch hinaus engagierte sich auch das Düsseldorfer Bündnis für Kinderrechte im Rahmen der bundesweiten Initiative. Unterstützt wurden die Aktivitäten von Organisationen wie dem Deutschen Kinderschutzbund, der ARAG und der Stiftung Lesen bildet.
Der Vorlesetag 2024 ebnete den Weg für ein erweitertes Programm im nächsten Jahr. Schulen, Bibliotheken und lokale Gruppen werden weiterhin zusammenarbeiten, um nachhaltige Lesegewohnheiten bei Kindern zu fördern. Die Veranstalter hoffen, dass diese Maßnahmen verlorene Fortschritte ausgleichen und eine lebenslange Begeisterung für Bücher wecken.
