BVB setzt im Winter auf junge Talente statt auf neue Verteidiger
Borussia Dortmund schließt Neuzugänge in der Abwehr für den Wintertransfer aus
Borussia Dortmund wird im Wintertransferfenster keine neuen Verteidiger verpflichten. Diese Entscheidung fällt nach der deutlichen 0:2-Niederlage in der Champions League gegen Inter Mailand, die die begrenzten Optionen des Teams offenlegte. Sportdirektor Sebastian Kehl betont jedoch, der aktuelle Kader sei stark genug, um die gesetzten Ziele zu erreichen.
Die defensiven Schwächen Dortmunds zeigten sich deutlich in der Partie gegen Inter. Trotz der Niederlage bestätigte Kehl, dass keine Verstärkungen im Winter folgen werden. Stattdessen verwies er auf die Rückkehr von Aaron Anselmino und den Aufstieg des 20-jährigen Filippo Mane als Lösungsansätze.
Anselminos Zukunft bleibt allerdings ungewiss. Chelsea beendete seinen Leihvertrag vorzeitig und schloss damit eine mögliche Rückkehr nach Dortmund aus. Chelseas Trainer Liam Rosenior deutete an, dass interne Gespräche über die weitere Rolle des Spielers noch laufen.
Mane hingegen überzeugte bei seinem Debüt gegen Inter Mailand. Trainer Niko Kovač lobte seine Leistung und sprach den bestehenden Innenverteidigern sein Vertrauen aus. Auch Kehl zeigte sich trotz der jüngsten Niederlage zuversichtlich, dass die Kadertiefe ausreicht.
Offizielle Gründe, warum man sich für Mane und gegen einen erfahrenen Verteidiger entschied, wurden nicht genannt. Der Verein setzt stattdessen auf junge Talente und interne Lösungen für den Rest der Saison.
Dortmund wird also ohne neue Abwehrspieler in die kommenden Spiele gehen. Die Hoffnung ruht auf Nachwuchskräften wie Mane und einer möglichen Rückkehr Anselminos. Die nächsten Partien werden zeigen, ob dieser Ansatz Erfolg bringt.
