17 February 2026, 07:17

Chaos beim BVB-Spiel: Gewalt, Verletzte und ein Toter im Stadion

Eine große Menschenmenge sitzt im Allianz Stadion in München, Deutschland, bei einem Fußballspiel, mit einer Bühne auf der rechten Seite, Fahnen, Stangen und einem Bildschirm im Hintergrund und dem Himmel oben im Bild sichtbar.

Chaos beim BVB-Spiel: Gewalt, Verletzte und ein Toter im Stadion

Borussia Dortmund und der VfB Stuttgart trennten sich am 22. November mit einem spektakulären 3:3 im Signal Iduna Park. Vor und nach dem Spiel, das 81.365 Zuschauer verfolgten, kam es jedoch zu mehreren gewalttätigen Vorfällen, die die Partie überschatteten. Die Polizei ermittelt in zehn Strafverfahren, auch wenn die überwiegende Mehrheit der Fans friedlich blieb.

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Schon zu Beginn des Abends eskalierte die Gewalt in der Nähe des Stadions: Ein 27-jähriger Mann aus Dinslaken wurde von Auswärtsfans angegriffen, als er einen E-Scooter mieten wollte. Später erlitten ein 22-jähriger Österreicher leichte Verletzungen, nachdem er nach dem Abpfiff von Stuttgart-Anhängern bedrängt worden war.

Im Stadion selbst verstarb ein 68-jähriger Dortmund-Fan nach einem medizinischen Notfall während des Spiels. Unterdessen schlug ein 22-Jähriger aus Unna einem anderen Zuschauer, einem 25-jährigen Mann aus Selm, mit einem Barhocker gegen den Kopf und fügte ihm schwere Verletzungen zu.

Fünf BVB-Anhänger waren in den Gästebereich der Stuttgarter Fans eingedrungen, was zu Auseinandersetzungen führte. Ein Dortmund-Supporter wurde dabei geschlagen und erlitt leichte Verletzungen. Beim Verlassen des Stadions zerschlugen drei Männer mit einem Notfallhammer eine Scheibe eines Sonderbusses, der Dortmund-Fans transportierte.

Die Dortmunder Polizei war mit einem starken Aufgebot vor Ort – unter den Zuschauern befanden sich 7.700 Auswärtsfans. Trotz einzelner Vorfälle bewerteten die Behörden die Stimmung insgesamt als weitgehend friedlich.

Die Ermittlungen zu den zehn strafrechtlich relevanten Fällen im Zusammenhang mit dem Spiel laufen. Journalisten können sich für weitere Informationen an Tobias Nico Boccarius, Sprecher der Dortmunder Polizei, wenden. Die Vorfälle zeigen, welche Herausforderungen die Bewältigung großer Menschenmengen mit sich bringt – selbst wenn sich die meisten Fans regelkonform verhalten.