22 January 2026, 17:07

Chaos in NRW: Tunnelsperrung und Warnstreiks behindern den Verkehr massiv

Ein altes Buch mit einer detaillierten Karte des Ochsenkopf-Tunnels, einschließlich Höhenangaben und der Umgebung, begleitet von einem Diagramm und historischem Text.

Chaos in NRW: Tunnelsperrung und Warnstreiks behindern den Verkehr massiv

Sperrung eines wichtigen Tunnels und Warnstreiks im öffentlichen Dienst sorgen in dieser Woche in Nordrhein-Westfalen für Reisebehinderungen

Der L107-Tunnel in Velbert-Langenberg wird ab Dienstagnachmittag für 24 Stunden vollständig gesperrt, während Gewerkschaften zu warnstreiks aufrufen, die den Verkehr und öffentliche Dienstleistungen im gesamten Bundesland beeinträchtigen werden.

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Der Tunnel an der L107 in Velbert-Langenberg wird ab Dienstag, 20. Januar, um 16:00 Uhr bis Mittwoch, 21. Januar, 16:00 Uhr für den gesamten Verkehr geschlossen. Als Grund für die Sperrung nannten die Behörden Sicherheitsbedenken. Autofahrer werden aufgefordert, während der Schließung eine Umleitung über die Vogteier Straße, Voßkuhlstraße und Heegerstraße zu nutzen.

Gleichzeitig hat die Gewerkschaft ver.di für Dienstag zu warnstreiks im Rahmen der laufenden Tarifverhandlungen für Beschäftigte im öffentlichen Dienst Nordrhein-Westfalens aufgerufen. Von den Arbeitsniederlegungen betroffen ist auch die Leitstelle des Tunnelbetriebszentrums (TLZ.NRW) im Landesverkehrszentrum (LVZ.NRW) in Leverkusen. Die Streiks waren bereits am Donnerstag, 14. Januar, angekündigt worden. Ver.di fordert höhere Löhne für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst des Landes. Durch die Kombination aus Tunnelsperrung und streikmaßnahmen müssen Autofahrer mit Verzögerungen und Nutzer öffentlicher Dienstleistungen mit Einschränkungen rechnen.

Der Tunnel soll am Mittwoch, 21. Januar, gegen 16:00 Uhr wieder geöffnet werden – vorausgesetzt, es treten keine weiteren Probleme auf. Die warnstreiks könnten jedoch weiterhin Auswirkungen auf den Verkehr und Verwaltungsdienstleistungen haben, bis es Fortschritte in den Verhandlungen gibt. Pendler und Anwohner werden aufgefordert, sich auf mögliche Verzögerungen einzustellen und ihre Fahrten entsprechend zu planen.