Claas investiert 30 Millionen Euro in die Serienproduktion des neuen Jaguar 1200
Tilo RohtClaas investiert 30 Millionen Euro in die Serienproduktion des neuen Jaguar 1200
Claas investiert 30 Millionen Euro in die Serienproduktion des neuen Jaguar 1200
Mit einer Gesamtinvestition von rund 30 Millionen Euro baut Claas seine Produktion am Stammsitz in Harsewinkel aus und modernisiert sie.
- Dezember 2025, 05:48 Uhr
Claas investiert etwa 30 Millionen Euro in den Ausbau und die Modernisierung seines Stammsitzes in Harsewinkel. Herzstück der Aufrüstung ist ein neues, rund 5.000 Quadratmeter großes Gebäude mit etwa 100 Büroarbeitsplätzen. Ziel des Projekts ist es, den Standort zukunftssicher zu machen und gleichzeitig Effizienz sowie Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.
Im Mittelpunkt der Erweiterung stehen die Standardisierung und Optimierung von Logistik- und Produktionsabläufen. Automatisierung spielt dabei eine zentrale Rolle, um Kosten zu senken und die Produktion zu steigern. Jan-Hendrik Mohr, Vorstandsvorsitzender der Claas Gruppe, betonte die Bedeutung des Logistikzentrums als „Rückgrat der Fertigung“.
Bereits vor Baubeginn kamen moderne Simulationstools zum Einsatz, um die Transportbehälter-Logistik zu planen. Das Gebäude selbst entspricht den neuesten Energiestandards und kombiniert Geothermie mit Photovoltaik. Unterstützung erhielt das Vorhaben durch das landesgeförderte Projekt Datenfabrik.NRW, das mithilfe einer 3D-virtuellen Planung die Digitalisierung der Konzeption vorantrieb.
Die Modernisierung ebnet zudem den Weg für die Markteinführung der neuen Jaguar-1000-Feldhäcksler-Baureihe. Das Wirtschaftsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen förderte die Initiative und stärkt damit die langfristige Position des Standorts in der Branche.
Die 30-Millionen-Investition rüstet das Claas-Werk in Harsewinkel mit modernster Automatisierungstechnik und nachhaltigen Energielösungen aus. Das Projekt sichert die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts und bereitet die Produktion der Jaguar-1000-Serie vor. Landesförderung und digitale Planungswerkzeuge beschleunigten den Ausbauprozess.
