Cyberbedrohungen alarmieren Unternehmen: Ransomware und CEO-Betrug dominieren Risikoliste
Marie-Theres SegebahnCyberbedrohungen alarmieren Unternehmen: Ransomware und CEO-Betrug dominieren Risikoliste
Eine neue Umfrage des Eco-Verbands zeigt wachsende Besorgnis über Cyberbedrohungen in Unternehmen. Der Bericht, der auf den Antworten von 175 IT-Experten basiert, nennt Ransomware und CEO-Betrug als die größten Risiken. Immer mehr Firmen setzen nun auf KI und strengere Sicherheitsmaßnahmen, um ihre Systeme zu schützen.
Laut der Erhebung bewerten 88 Prozent der IT-Fachleute die aktuelle Bedrohungslage als hoch oder sehr hoch. Ransomware bleibt die größte Gefahr und betraf 6,4 Prozent der Unternehmen, dicht gefolgt von CEO-Betrug mit 6,3 Prozent. Trotz dieser Angriffe zahlte keines der betroffenen Unternehmen Lösegeld.
Etwa 60 Prozent der Firmen haben interne Prozesse oder Notfallpläne für IT-Sicherheitsvorfälle eingeführt. Der gleiche Anteil führt zudem regelmäßig Schulungen für Mitarbeiter durch, um das Bewusstsein für Risiken zu schärfen. Gleichzeitig nutzen bereits 40 Prozent KI-Tools, um ihre Abwehr zu verstärken.
Für die Zukunft gehen 93 Prozent der Befragten davon aus, dass KI Cyberbedrohungen noch gefährlicher machen wird. Die Daten zeigen außerdem, dass 5 Prozent der Unternehmen im vergangenen Jahr mehrere Sicherheitsverletzungen erlitten. Die Verschlüsselung von Daten und Kommunikation sowie E-Mail-Sicherheit wurden als die dringendsten Sicherheitsprioritäten genannt.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Unternehmen IT-Sicherheit zunehmend ernst nehmen – mit mehr Schulungen und einer steigenden KI-Nutzung. Doch die hohe Zahl an Vorfällen und die Erwartung verschärfter Bedrohungen zeigen, dass die Herausforderungen bleiben. Firmen konzentrieren sich weiterhin auf Verschlüsselung und E-Mail-Schutz als zentrale Abwehrstrategien.






