31 January 2026, 21:12

Das rätselhafte Verschwinden der Künstlergruppe Die Experten nach ihrem skurrilen Erfolg

Eine Gruppe von Holzskulpturen, die auf einer weißen Oberfläche in einem Museum ausgestellt ist, mit einer Wand im Hintergrund.

Das rätselhafte Verschwinden der Künstlergruppe Die Experten nach ihrem skurrilen Erfolg

1985 gründeten junge Künstler aus dem Oberallgäu ein Kollektiv namens Die Experten. Mit der Schaffung einer skurrilen Holzkulptur erlangten sie schnell Aufmerksamkeit. Trotz dieses frühen Erfolgs ist über ihr späteres Schaffen kaum etwas bekannt.

Zu den Gründungsmitgliedern zählten Gerhard Weiß, Günther Zitzmann, Ecke Recla, Rudi Braxmeier und Martin Baur. Ihr erstes großes Projekt war der Frühkeltische Schindel-Flügel, eine Holzkulptur, die an ein kleines Flugzeug erinnerte. Das Werk wurde mit einer verspielt erzählten Geschichte kombiniert, was seinen besonderen Reiz ausmachte.

Noch im selben Jahr erhielten die Künstler für ihre Kreation den Großen Preis der Sieben Schwaben der Augsburger Allgemeinen. Die Auszeichnung festigte ihren Ruf für einfallsreiche und auffällige Inszenierungen. Doch jenseits dieses frühen Erfolgs gibt es keine weiteren Belege für bedeutende Projekte der Gruppe.

Öffentliche Unterlagen, die eine fortgesetzte Tätigkeit im Oberallgäu oder darüber hinaus bestätigen, existieren nicht. Trotz des vielversprechenden Starts bleibt das spätere Wirken des Kollektivs undokumentiert und unverifiziert.

Der Frühkeltische Schindel-Flügel bleibt das einzige nachgewiesene Werk von Die Experten. Ihr kurzer Moment der Anerkennung war mit dem Großen Preis der Sieben Schwaben verbunden, doch weitere Projekte sind nicht bekannt geworden. Das Erbe des Kollektivs – abgesehen vom Gründungsjahr und dieser einzigen Skulptur – bleibt unklar.

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