Deepfake-Betrug mit KI-Videos kostet Opfer Zehntausende Euro
Ein Einwohner des Kreises Lippe hat bei einem Online-Handelsbetrug mit einer gefälschten AI-generierten Deepfake-Video-Plattform Zehntausende Euro verloren. Das Opfer wurde von einer scheinbar vertrauenswürdigen Plattform hereingelegt, die mit KI-generierten Deepfake-Videos seriös wirkte. Nach den Geldüberweisungen forderten die Betrüger weitere Zahlungen – mit verheerenden finanziellen Folgen für die betroffene Person.
Der Betrug begann, als sich das Opfer auf einer scheinbar vertrauenswürdigen Plattform registrierte. Werbeanzeigen mit KI-erstellten Deepfake-Videos verstärkten den Eindruck der Seriosität. Nach der Anmeldung verlangten die Betrüger wiederholt zusätzliche Gebühren.
Anschließend wurde das Opfer angewiesen, Gelder auf Kryptobörsen zu transferieren. Als keine Auszahlungen erfolgten, setzte man es unter Druck, Kredite aufzunehmen, um weitere Einzahlungen zu tätigen. Dadurch verschärfte sich die finanzielle Notlage, da die Schulden die Verluste noch erhöhten.
Die Behörden warnen, dass solche Betrugsmaschen oft auf gefälschten Plattformen basieren, die Auszahlungen verweigern. Anleger sollten vor Geldanlagen prüfen, ob der Anbieter bei der BaFin, der deutschen Finanzaufsicht, registriert ist. Bei Investmentplattformen dürfen niemals Vorabgebühren gezahlt werden.
Das Opfer aus Lippe verlor sein gesamtes Erspartes und steht nun vor existenziellen finanziellen Problemen. Die Polizei rät, bei verdächtigen Anlageangeboten sofort Kontakt aufzunehmen. Durch die Überprüfung der Plattformen bei der BaFin und den Verzicht auf Vorabzahlungen lassen sich ähnliche Fälle verhindern.
