Deilbachbrücke in Velbert bleibt gesperrt – Ersatzneubau startet 2026
Tilo RohtDeilbachbrücke in Velbert bleibt gesperrt – Ersatzneubau startet 2026
Wichtige Brücke in Velbert-Nierenhof seit Ende August wegen struktureller Schäden gesperrt
Die L427 (Nierenhofer Straße) zwischen Kohlenstraße und Grenzweg bleibt seit Ende August für den Verkehr geschlossen. Autofahrer müssen aufgrund der Sperrung des Deilbachstegs weite Umleitungen in Kauf nehmen. Nun treiben die Behörden den Bau einer Ersatzbrücke mit Hochdruck voran, um die Situation so schnell wie möglich zu entschärfen.
Die Schließung der Deilbachbrücke an der L427 sorgt seit August für erhebliche Verkehrsbehinderungen. Kraftfahrer werden über eine großräumige Umleitung via Böckenbuschstraße und L107 geleitet, wobei eine temporäre Ampelanlage eine enge S-Kurve regelt. Fußgänger und Radfahrer können die Brücke weiterhin nutzen, doch Lieferverkehr und Pkw sind gesperrt.
Anwohner aus den Bereichen Grenzweg sowie Ziegeleiweg/Steinbrink wurden kürzlich über den Stand des Projekts informiert. Während viele Verständnis zeigten, äußerten einige Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen auf den Alltag. Auch die Buslinie OV 8 der Velberter Verkehrsgesellschaft (VGV) fällt zwischen den Haltestellen Steinbrink und Nierenhofer Straße aus.
Um den Bau zu beschleunigen, wird Straßen.NRW die neue Brücke im Rahmen eines sogenannten "Funktionalbauvertrags" ausschreiben. Das Ziel ist ein Baubeginn im Sommer 2026. Nicole de Witt, Leiterin des Ruhr-Regionalbüros von Straßen.NRW, betonte, dass die zügige Errichtung der Ersatzbrücke oberste Priorität habe. Bürgermeister Dirk Lukrafka hob die enge Zusammenarbeit zwischen der Stadt und Straßen.NRW hervor, um das Projekt im Zeitplan zu halten.
Während der Bauarbeiten könnte es für einige Betriebe entlang des Grenzwegs und der Kohlenstraße 19–25 zu vorübergehenden Vollsperrungen kommen. Die zuständige Landesbehörde Straßen.NRW leitet die Maßnahmen, der Name des Projektverantwortlichen wurde jedoch nicht bekannt gegeben.
Die Brückensperrung zwingt Autofahrer auf Ausweichrouten, wobei eine temporäre Ampel den Verkehr an einer schwierigen Kurve steuert. Mit dem Baubeginn im Sommer 2026 müssen sich Anwohner und Unternehmen auf weitere Einschränkungen einstellen. Die Behörden arbeiten weiterhin eng zusammen, um Verzögerungen zu minimieren und den Neubau zügig abzuschließen.
