DemokraTIER: Arnsbergs neues Maskottchen für Kinderrechte und Mitbestimmung
Leokadia MansDemokraTIER: Arnsbergs neues Maskottchen für Kinderrechte und Mitbestimmung
DemokraTIER: Das neue Maskottchen vertritt Kinderinteressen in Arnsberg
Ein neues Maskottchen namens DemokraTIER soll künftig die Anliegen von Kindern in Arnsberg repräsentieren. Die Figur entstand im Rahmen einer stadtweiten Initiative, die junge Menschen stärker in die lokale Demokratie einbindet. Ihr Design geht auf einen Wettbewerb zurück, bei dem Schülerinnen und Schüler selbst den Siegerentwurf mitbestimmten.
An dem Projekt beteiligten sich Schulen, das Bürgermeisteramt sowie das städtische Bildungsbüro. Ziel war es, Kindern mehr Mitsprache bei Entscheidungen zu geben, die ihr Leben betreffen.
Die Idee zu DemokraTIER entstand im Zusammenhang mit dem Bürgerrat Arnsberg 2024, unterstützt vom Team des Bürgermeisters und örtlichen Schulen. Zwölf Entwürfe reichten Schüler aus der ganzen Stadt ein. Schließlich stimmten 1.822 Kinder ab und wählten den Gewinnerbeitrag aus.
Den Siegerrentwurf steuerte Nicole Block bei, eine Viertklässlerin der Roten Schule in Neheim. Ihre Kreation wurde Bürgermeister Ralf Paul Bittner bei einer feierlichen Veranstaltung offiziell überreicht. Künftig wird das Maskottchen den Bürgermeister bei Terminen begleiten, bei denen es um Kinderthemen geht.
Arnsberg fördert bereits seit Längerem die Mitgestaltung der Stadt durch ihre Bewohner. Mit diesem Projekt erhalten nun auch Schüler die Möglichkeit, Demokratie hautnah zu erleben. DemokraTIER steht symbolisch für eine Gesellschaft, die die Freiheit und Entwicklung von Kindern schützt.
Der Wettbewerb fand parallel zur Regionalveranstaltung "Jugend debattiert" am 2. März 2026 statt. Elf Schulen aus Arnsberg nahmen an den Debatten teil, während zwölf weitere im Rahmen des übergeordneten Programms in Hamm an den Start gingen.
DemokraTIER wird künftig bei offiziellen Anlässen und Veranstaltungen mit Jugendbezug auftreten. Die Aufgabe des Maskottchens besteht darin, die Belange von Kindern in den Fokus zu rücken und ihre Stimmen in kommunale Entscheidungsprozesse einzubringen. Da die Schüler sowohl das Design als auch die Abstimmung selbst in die Hand nahmen, erhielten sie eine direkte Erfahrung davon, wie Demokratie funktioniert.






