Dortmunds Sieg gegen Leverkusen bringt BVB auf Platz drei – doch Schlotterbecks Zukunft bleibt offen
Tilo RohtAnselmino und Adeyemi treffen: BVB überholt Leverkusen - Dortmunds Sieg gegen Leverkusen bringt BVB auf Platz drei – doch Schlotterbecks Zukunft bleibt offen
Borussia Dortmund klettert auf Platz drei – Schlotterbecks Zukunft nach Sieg gegen Leverkusen ungewiss
Borussia Dortmund hat sich mit einem hart erkämpften 2:1-Sieg gegen Bayer Leverkusen auf den dritten Platz der 1. Bundesliga vorgearbeitet. Der Erfolg festigt nicht nur die Tabellenposition des BVB, sondern könnte auch eine Rolle in den Vertragsverhandlungen mit Nico Schlotterbeck spielen.
Die Dortmunder gingen in der 41. Minute durch Aarón Anselmino in Führung, der damit sein erstes Bundesliga-Tor für den Club erzielte. Karim Adeyemi baute die Führung mit seinem dritten Treffer in Folge über alle Wettbewerbe hinweg aus. Das entscheidende 2:0 fiel nach einer Flanke des eingewechselten Fábio Silva, der den an diesem Tag blassen Serhou Guirassy ersetzt hatte – eine Entscheidung, die den Stürmer sichtlich frustriert auf der Bank zurückließ.
Leverkusen, das trotz Ballbesitzvorteilen und mehr gewonnenen Zweikämpfen in der ersten Halbzeit kaum Torchancen verwerten konnte, kassierte damit die zweite Niederlage im Dezember. Damit endete eine Serie von vier Siegen in Folge, eingerahmt von Pleiten gegen den FC Bayern München und nun Dortmund. Historisch betrachtet hat Leverkusen gegen den BVB ohnehin wenig zu bestellen: In den letzten sieben Bundesliga-Duellen gelang den Werkselfen nur ein Sieg.
Nach dem Spiel äußerte sich Schlotterbeck, dessen aktueller Vertrag 2026 ausläuft, zurückhaltend zu seiner Zukunft. Zwar betonte er seinen Anspruch, einmal deutscher Meister zu werden, schloss ein Interesse des FC Bayern aber nicht aus. Seine Leistungen in Schlüsselsielen wie diesem könnten nun mitentscheiden, ob er seinen Vertrag in Dortmund verlängert. Mit dem Sieg kletterte der BVB auf 25 Punkte und überholte Leverkusen (23) in der Tabelle. Damit geht das Team mit einer starken Ausgangsposition in die Winterpause – nur zwei Zähler hinter den Top zwei der Liga.
Der Erfolg stärkt Dortmunds Aussichten auf die Champions League und setzt Leverkusen unter Druck, wenn die Saison im neuen Jahr wieder startet. Schlotterbecks nächste Station bleibt indes offen, doch sein Einfluss auf dem Platz könnte sowohl seine eigene Zukunft als auch die Titelambitionen des BVB prägen. Die Leverkusener hingegen müssen nach einem enttäuschenden Jahresausklang erst einmal neu sortieren.
