Duisburg plant Wärmewende – Bürger:innen sind gefragt
Duisburg lädt Bürger:innen ein, die Wärmewende der Stadt mitzugestalten
Bei einer öffentlichen Dialogveranstaltung können sich Einwohner:innen über die Pläne für eine klimaneutrale, zuverlässige und bezahlbare Wärmeversorgung informieren und direkt mit Fachleuten sprechen. Die Stadt will die Wärmeinfrastruktur grundlegend modernisieren – mit ökologischen Technologien wie Fernwärme, Nahwärmenetzen und Wärmepumpen.
Ein zentrales Projekt ist bereits in Umsetzung: Am Klärwerk Huckingen entsteht eine große Wärmepumpe in Kombination mit einem Blockheizkraftwerk (BHKW), federführend betrieben von den Stadtwerken Duisburg.
Experten aus verschiedenen Bereichen stehen Rede und Antwort Auf der Veranstaltung können sich Interessierte mit Vertreter:innen der Stabsstelle Klimaschutz, der Stadtwerke Duisburg, der Duisburger Fernwärme, der Sparkasse Duisburg (EcoConsult), der Innung Sanitär-Heizung-Klima, der Verbraucherzentrale sowie des Haus- und Grundbesitzerverbandes austauschen. Ziel ist es, verständliche Informationen zu vermitteln und Fragen zur anstehenden Umstellung zu beantworten.
Duisburg ist nicht allein – doch Details fehlen oft Während die Stadt eigene Wege geht, gibt es auch anderswo ähnliche Vorhaben: So setzt Berlins Quartier Das Neue Gartenfeld in Spandau auf effiziente Fernwärme, und Städte wie Mannheim oder Bonn fördern Balkon-Solaranlagen mit sozialen Zuschüssen. Konkrete technische Daten zu Großwärmepumpen oder Abwärmenutzung in anderen deutschen Kommunen sind jedoch noch rar.
Mitgestaltung für eine nachhaltige und kostengünstige Wärmeversorgung Die Dialogveranstaltung gibt den Duisburger:innen die Möglichkeit, die Wärmewende aktiv mitzugestalten. Durch die Kombination lokaler Expertise mit bewährten Technologien will die Stadt ein System schaffen, das sowohl umweltfreundlich als auch wirtschaftlich ist. Die nächsten Schritte hängen maßgeblich von den Rückmeldungen aus der Bürgerschaft ab.
