01 May 2026, 10:39

Duisburgs olympische Träume: Bürgerentscheid über Rhein-Ruhr-Bewerbung steht bevor

Gruppe von Menschen, die in einem Rennen auf einem Gewässer mit einem von Bäumen bedeckten Hügel im Hintergrund rudern.

Duisburgs olympische Träume: Bürgerentscheid über Rhein-Ruhr-Bewerbung steht bevor

Duisburg treibt Olympische Ambitionen voran

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Duisburg setzt seine Olympischen Bestrebungen konsequent um: Die Stadt bereitet sich darauf vor, neben den etablierten Kanu- und Ruderwettbewerben auch Wettkämpfe im Sportklettern auszurichten. Die Schauinsland-Reisen-Arena wird als Austragungsort dienen und damit die Bewerbung der Rhein-Ruhr-Region für die Spiele stärken. Eine entscheidende Hürde steht jedoch noch bevor – bis Mitte April müssen die Bürgerinnen und Bürger ihre deutliche Unterstützung zeigen, damit die Pläne vorankommen.

Am Dienstag besuchte Hendrik Wüst, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, das Bundesleistungszentrum für Kanusport in Duisburg. Dort traf er auf Spitzenkanuten, Ruderer und Nachwuchsathleten. Anlässlich des Besuchs organisierte er ein freundschaftliches Rennen zwischen Profi- und Nachwuchsteams.

Auch Sebastian Schulte, ehemaliger Olympiaruderer und heutiger Vorstandsvorsitzender der Deutz AG, nahm an der Veranstaltung teil. Schulte, der 2006 mit dem deutschen Achter Weltmeister wurde und später das Boat Race zwischen Oxford und Cambridge gewann, sprach sich deutlich für die Olympische Bewerbung der Rhein-Ruhr-Region aus. Seine Anwesenheit unterstrich die lange Tradition Duisburgs als Hochburg des Leistungssports im Rudern.

Die Stadt bleibt ein zentraler Standort für den Kanusport, und ihre Anlagen sind ein Schlüsselbaustein der Olympischen Strategie der Region. Doch der Erfolg der Bewerbung hängt nun von einer Bürgerabstimmung ab: Bis zum 19. April müssen mindestens zehn Prozent der Wahlberechtigten teilnehmen, wobei eine Mehrheit den Plänen zustimmen muss.

Das Ergebnis der Abstimmung wird entscheiden, ob Duisburg seine Olympischen Träume weiterverfolgen kann. Bei einem positiven Ausgang würde die Stadt ihr sportliches Portfolio um das Klettern erweitern und damit ihren Ruf als Zentrum für Wassersport weiter festigen. Die Entscheidung liegt nun bei den Bürgerinnen und Bürgern – ihre Beteiligung und Unterstützung werden die Zukunft der Region prägen.

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