23 May 2026, 06:27

Düsseldorfer Ausstellung gedenkt Opfer des schlimmsten Judenmords seit der Shoah

Leben für die Straßen riskieren

Düsseldorfer Ausstellung gedenkt Opfer des schlimmsten Judenmords seit der Shoah

Neue Ausstellung in Düsseldorf gedenkt zwei Jahre nach dem verheerendsten Judenmord seit der Shoah

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Eine Ausstellung in Düsseldorf erinnert an das zweijährige Gedenken an ein grausames Massaker an Jüdinnen und Juden – das schlimmste seit dem Holocaust. Die Veranstaltung ehrt die Opfer und lenkt den Blick auf das anhaltende Leid der Geiseln, die noch immer in Gefangenschaft gehalten werden. Die Organisatorinnen und Organisatoren hoffen, durch eindrucksvolle Bildsprache und öffentliche Aktionen die Geschichten der Betroffenen wachzuhalten.

Im Mittelpunkt der Schau stehen bewegende Plakate mit Porträts der Geiseln, die seit Februar 2024 bei wöchentlichen Demonstrationsmärschen gezeigt werden. Die Fotografin Eva Lindner hat jeden dieser Märsche dokumentiert und dabei die Entschlossenheit der Teilnehmenden festgehalten, die Gerechtigkeit fordern. Gemeinsam mit Rivkah Young initiierte sie die Aktion, um Druck auf Behörden und die Öffentlichkeit aufrechtzuerhalten.

Düsseldorfs Oberbürgermeister Stephan Keller würdigte die Ausdauer der Demonstrantinnen und Demonstranten. Er bezeichnete ihr Engagement als Stand gegen die Barbarei und rief andere dazu auf, ihrem Beispiel zu folgen. Bilder und Videos der Märsche verbreiten sich unter dem Hashtag #BringtSieJetztNachHause in den sozialen Medien und verstärken die Forderungen nach Freilassung der Geiseln.

Die Veranstaltung mahnt die Zerstörung unzähliger Leben an jenem Tag an. Durch Fotografie und öffentliche Zusammenkünfte sorgen die Organisatorinnen und Organisatoren dafür, dass die Opfer und ihre Angehörigen nicht in Vergessenheit geraten.

Die Ausstellung und die wöchentlichen Märsche halten die Schicksale der Geiseln weiterhin im öffentlichen Bewusstsein. Die Teilnehmenden bleiben unerschütterlich in ihrer Forderung nach Aufklärung und Handlung. Ihr Einsatz hält die Erinnerung an das Massaker – und die Notwendigkeit von Gerechtigkeit – prägnant vor Augen.

Quelle