EEbus-Initiative führt 2025 dreistufige Zertifizierung für smarte Energiegeräte ein
Leokadia MansEEbus-Initiative führt 2025 dreistufige Zertifizierung für smarte Energiegeräte ein
EEbus-Initiative erweitert Mitgliedschaft und stellt neue Zertifizierungspläne für intelligente Energiegeräte vor
Auf dem diesjährigen EEbus Summit in Köln versammelten sich rund 300 Branchenexperten, um die neuesten Entwicklungen mitzuerleben – darunter eine Live-Demonstration der Ship-Pairing-Technologie. Die Veranstaltung unterstrich das wachsende Interesse an standardisierter Kommunikation für Heimenergiesysteme.
Der EEbus Summit fand in Köln statt und zog fast 300 Teilnehmer aus aller Welt an, darunter Hersteller von Energiemanagementsystemen für Haushalte, Steuerungseinheiten und Wallboxen. Während der Veranstaltung präsentierten PPC und Solar Manager eine erfolgreiche Ship-Pairing-Verbindung unter Verwendung von EEbus-Stacks, die von Keo entwickelt wurden.
Die EEbus-Initiative verzeichnet ein stetiges Wachstum: Die Zahl der Mitglieder stieg von etwa 60 im vergangenen Jahr auf aktuell 76. Gunnar Steg, Vorsitzender der Organisation, kündigte Pläne an, ab kommendem Jahr drei Zertifizierungsstufen für Geräte einzuführen. Die erste, voraussichtlich unter dem Namen «EEbus ready», wird bestätigen, dass Geräte über die «Ship-and-Spine»-Architektur kommunizieren können – wobei «Ship» die Kompatibilität mit Smart-Home-IP sicherstellt und «Spine» ein Datenmodell für Transportprotokolle bereitstellt.
Eine zweite Zertifizierung wird spezifische EEbus-Anwendungsfälle validieren, mit Fokus auf Protokolle wie LPC, LPP, MPC und MGCP. Die höchste Zertifizierungsstufe erfordert von den Geräten das Bestehen von vier Anwendungsfall-Tests sowie die erfolgreiche Durchführung eines «Ship-Pairing-Service». Dieser Dienst ermöglicht es Steuerungseinheiten und Verbrauchgeräten, sich automatisch per QR-Code zu verbinden und vereinfacht so die Inbetriebnahme für Nutzer.
Die Zertifizierung für Heimenergiemanagementsysteme und steuerbare Geräte soll 2025 starten. Die neuen Standards zielen darauf ab, die Interoperabilität zu verbessern und die Kommunikation zwischen intelligenten Energieprodukten zu vereinfachen. Hersteller und Entwickler erhalten damit klarere Richtlinien für die Gerätekompatibilität innerhalb des EEbus-Rahmens.






