EEbus-Initiative führt neue Zertifizierungen für smarte Energielösungen ein
Leokadia MansEEbus-Initiative führt neue Zertifizierungen für smarte Energielösungen ein
EEbus-Initiative erweitert Mitgliedschaft und stellt neue Zertifizierungspläne für intelligente Energielösungen vor
Auf dem diesjährigen EEbus Summit in Köln versammelten sich rund 300 Branchenexperten, um die neuesten Entwicklungen der Initiative zu erleben – darunter eine Live-Demonstration der Ship-Pairing-Technologie. Die Veranstaltung unterstrich das wachsende Interesse an standardisierter Kommunikation für Hausenergiesysteme.
Der EEbus Summit fand in Köln statt und zog fast 300 Teilnehmer aus aller Welt an, darunter Hersteller von Hausenergiemanagementsystemen, Steuergeräten und Wallboxen. Während der Veranstaltung präsentierten PPC und Solar Manager eine erfolgreiche Ship-Pairing-Verbindung unter Verwendung von EEbus-Stacks, die von Keo entwickelt wurden.
Die EEbus-Initiative verzeichnet ein stetiges Wachstum: Die Zahl der Mitglieder stieg von etwa 60 im vergangenen Jahr auf aktuell 76. Gunnar Steg, Vorsitzender der Organisation, kündigte an, ab kommendem Jahr drei Zertifizierungsstufen für Geräte einzuführen. Die erste, voraussichtlich unter dem Namen «EEbus ready», wird bestätigen, dass Geräte über die «Ship-and-Spine»-Architektur kommunizieren können – wobei «Ship» die Kompatibilität mit Smart-Home-IP sicherstellt und «Spine» ein Datenmodell für Transportprotokolle bereitstellt.
Eine zweite Zertifizierung wird spezifische EEbus-Anwendungsfälle prüfen, mit Fokus auf Protokolle wie LPC, LPP, MPC und MGCP. Die höchste Stufe verlangt von den Geräten, vier Anwendungsfall-Validierungen zu bestehen und einen «Ship-Pairing-Service» zu durchlaufen. Dieser Dienst ermöglicht es Steuergeräten und Verbrauchseinheiten, sich automatisch per QR-Code zu verbinden und vereinfacht so die Inbetriebnahme für Nutzer.
Die Zertifizierung für Hausenergiemanagementsysteme und steuerbare Geräte soll 2025 starten. Die neuen Standards zielen darauf ab, die Interoperabilität zu verbessern und die Kommunikation zwischen intelligenten Energieprodukten zu vereinfachen. Hersteller und Entwickler erhalten damit klarere Richtlinien für die Kompatibilität ihrer Geräte innerhalb des EEbus-Rahmens.






