Eiszeit bei Köln: Kwasniok und El Mala feiern trotzdem gemeinsam Karneval
Annerose KensyEiszeit bei Köln: Kwasniok und El Mala feiern trotzdem gemeinsam Karneval
Die Spannungen zwischen dem Trainer des 1. FC Köln, Lukas Kwasniok, und dem aufstrebenden Star Said El Mala nehmen zu. Trotz der Differenzen werden beide am kommenden Montag gemeinsam auf dem Karnevalswagen des 1. FC Köln auftreten. Der junge Stürmer bleibt ein Transferziel des Premier-League-Klubs Brighton & Hove Albion, dessen Winterangebot abgelehnt wurde, das aber im Sommer erneut vorstellig werden will.
El Mala wechselte im Sommer 2024 zum 1. FC Köln, nachdem er zuvor eine herausragende Saison bei einem anderen Verein gespielt hatte. In dieser Spielzeit kam er auf 21 Einsätze – neunmal stand er in der Startelf, zwölfmal wurde er eingewechselt. Mit sieben Toren und drei Vorlagen leistete er wertvolle Beiträge, doch ein fester Platz in der Stammformation blieb ihm verwehrt.
Brighton bot im Januar zwischen 25 und 30 Millionen Euro für den 20-Jährigen, inklusive möglicher Boni. Köln lehnte ab und bestand darauf, dass ein Wechsel frühestens im Sommer infrage komme. Der Premier-League-Verein bleibt interessiert und hat auch El Malas Bruder für einen gemeinsamen Transfer im Blick.
Die angespannte Beziehung zwischen Spieler und Trainer hat ihren Ursprung unter anderem in der öffentlichen Diskussion um El Malas Potenzial. Kwasnioks Äußerungen über die Rolle des Stürmers in einem jüngsten Spiel sollen im Umfeld des Spielers auf Unverständnis gestoßen sein. Trotz der Reibereien hat El Mala nie einen Hehl aus seinem Wunsch gemacht, in England zu spielen.
Vorerst müssen beide ihre Differenzen beiseitelegen. Am Montag werden sie gemeinsam an den Kölner Karnevalsfeiern teilnehmen und auf dem Vereinswagen des 1. FC Köln vor den Fans stehen.
El Mala bleibt vorerst bis mindestens zum Sommer beim 1. FC Köln, während Brighton voraussichtlich erneut ein Angebot vorlegen wird. Die Beziehung zu Kwasniok wirft jedoch weitere Fragen über seine Zukunft auf. Derweil wird das Karnevalsspektakel des 1. FC Köln die beiden – wenn auch nur vorübergehend – trotz aller Spekulationen vereinen.
