20 March 2026, 14:32

Endres-Brunnen in Dormagen wird offizieller "Heimatblickpunkt" – ein Denkmal für bürgerliches Engagement

Eine Zeichnung eines Brunnens in einer städtischen Umgebung, eingerahmt wie ein klassisches Foto, mit umgebenen Gebäuden und Menschen.

Endres-Brunnen in Dormagen wird offizieller "Heimatblickpunkt" – ein Denkmal für bürgerliches Engagement

Der Endres-Brunnen in Dormagen ist vom Stadtrat offiziell als "Heimatblickpunkt" anerkannt worden. Mit dieser Entscheidung ehrt die Stadt den verstorbenen Werner Endres, einen engagierten Bürger und ehemaligen Stadtrat, der 2022 verstarb. Seine Witwe, Elisabeth Endres-Michel, erinnerte kürzlich daran, wie sehr ihr Mann die Stadt liebte, die er jahrzehntelang seine Heimat nannte.

Werner Endres kam 1965 nach Dormagen, als er bei der Bayer AG anfing. In den folgenden 40 Jahren prägte er als Stadtrat die lokale Politik und das Gemeinschaftsleben. Für sein Engagement erhielt er 2004 den Ehrenring der Stadt Dormagen – eine seltene Auszeichnung für besonderes bürgerliches Wirken.

Der Brunnen selbst wurde 2007 enthüllt und von Endres entworfen, um die Identität der Stadt widerzuspiegeln. Sein Sockel zeigt die genauen Grenzen Dormagens, während 16 Basaltsäulen – jede entsprechend der Einwohnerzahl der Stadtteile dimensioniert – ihn umringen. Das fließende Wasser folgt dem Verlauf des Rheins und symbolisiert, wie der Fluss die verschiedenen Viertel verbindet.

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Im März 2026 wurde neben dem Brunnen eine neue Stele aufgestellt, die an Werner Endres als Stifter erinnert. Die Auszeichnung als "Heimatblickpunkt" bewahrt das ursprüngliche Kunstwerk unverändert. Bürgermeister Erik Lierenfeld bezeichnete den Brunnen als ein bleibendes Denkmal für Endres' tiefe Verbundenheit mit Dormagen – sein Vermächtnis bleibt so im Herzen der Stadt sichtbar.

Der Endres-Brunnen ist heute sowohl ein öffentliches Kunstwerk als auch ein Mahnmal. Sein unverändertes Design von 2007 steht weiterhin für die Geografie und Einheit Dormagens. Die neue Stele und der offizielle Status sorgen dafür, dass Werner Endres' Name – und sein lebenslanges Engagement für die Stadt – auch in Zukunft in Erinnerung bleibt.

Quelle