07 May 2026, 08:28

Erdbeersaison 2026 in NRW startet mit Rekordhoffnungen und regionalem Stolz

Gewächshaus voller Erdbeerpflanzen, grüner Rasen am Boden und ein klarer blauer Himmel im Hintergrund.

Erdbeersaison 2026 in NRW startet mit Rekordhoffnungen und regionalem Stolz

Die Erdbeersaison 2026 hat in Nordrhein-Westfalen offiziell begonnen – und leitet damit die erste Obsternte des Jahres ein. Lokale Erzeuger feierten den Start der Ernte, wobei der Betrieb der Familie Fruhen in Tönisvorst als Gastgeber fungierte. Die Region bleibt eine zentrale Säule der deutschen Erdbeerproduktion und steuert fast ein Viertel der nationalen Gesamtmenge bei.

Die Eröffnungsveranstaltung fand auf dem 12 Hektar großen Erdbeerhof der Familie Fruhen statt, wo die Früchte im großen Stil angebaut werden. Zu den Gästen zählten die Landtagsabgeordneten Britta Oellers und Meral Thoms sowie Tönisvorsts Bürgermeister Kevin Schagen. Ihre Teilnahme unterstrich die wirtschaftliche Bedeutung des Erdbeeranbaus für die Region.

Nordrhein-Westfalen erzeugt rund 24 Prozent der deutschen Erdbeerernte – im vergangenen Jahr waren das etwa 31.700 Tonnen. Davon stammten 16.900 Tonnen aus Freilandkulturen, während 13.800 Tonnen unter Schutzabdeckungen wie Folientunneln wuchsen. Diese Anbaumethoden verlängern die Saison um zwei bis vier Wochen und sichern so bis weit in den Herbst hinein frische Ware.

Die 324 Erdbeerbetriebe der Region – meist familiengeführte Höfe – kultivieren rund 40 der weltweit über 1.000 Sorten. Obwohl die Erdbeere botanisch gesehen eine Sammelnussfrucht ist, bleibt sie das wichtigste weiche Obst der Gegend. Ihre frühe Ernte eröffnet den landwirtschaftlichen Kalender und setzt den Ton für die gesamte Saison.

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Durch die verlängerte Anbauzeit können die Bauern in Nordrhein-Westfalen die Nachfrage länger decken. Bei einer jährlichen deutschen Gesamtproduktion von 128.000 Tonnen bleibt der Beitrag der Region unverzichtbar. Die Ernte 2026 läuft nun an – und die lokalen Erzeuger beliefern von hier aus Märkte in ganz Deutschland.

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