29 June 2026, 02:28

Erstes stationäres Hospiz im Kreis Herford öffnet 2026 in historischem Gebäude

Ziel im Auge behalten - Inpatient Hospice in Herford nimmt Gestalt an

Erstes stationäres Hospiz im Kreis Herford öffnet 2026 in historischem Gebäude

Im Sommer 2026 soll im Kreis Herford das erste stationäre Hospiz seine Türen öffnen. Es wird in dem denkmalgeschützten Gebäude „Unter den Linden 41“ untergebracht sein, das seit fast 150 Jahren besteht. Das Vorhaben markiert einen wichtigen Schritt für die palliativmedizinische Versorgung in der Region.

Das Gebäude, in dem zuvor die Tagesklinik der Kreiskliniken ansässig war, steht unter Denkmalschutz und wird nun denkmalsgerecht umgebaut und saniert. Für die Planung zeichnet die Architektin Byron-Leigh Brown verantwortlich, die im Auftrag des Kreises Herford tätig ist.

Das Hospiz wird über zehn Gästezimmer sowie einen barrierefreien Aufzug verfügen. Betrieben wird es von der Hospiz Herford gGmbH, einer gemeinnützigen Tochtergesellschaft. Die Einrichtung soll eng mit den bestehenden ambulanten Hospizdiensten zusammenarbeiten.

Die Finanzierung des Baus erfolgt durch die Stiftung „Zukunft im Wittekindsland“ sowie eine Förderung der Sparkasse Herford. Für die vollständige Umsetzung werden jedoch noch Spenden benötigt, die an den „Stiftungsfonds Hospiz- und Palliativversorgung im Kreis Herford“ bei der Sparkasse Herford überwiesen werden können.

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Der Betrieb des Hospizes soll im Sommer 2026 aufgenommen werden. Es wird Patienten eine wesentliche Versorgung in einem historisch bewahrten Ambiente bieten. Für die Verwirklichung des Projekts ist die Einrichtung weiterhin auf finanzielle Unterstützung angewiesen.

Quelle