Essen stärkt bürgerschaftliches Engagement mit neuem Förderfonds und Mikroförderprogramm
Annerose KensyEssen stärkt bürgerschaftliches Engagement mit neuem Förderfonds und Mikroförderprogramm
Essen baut seine Unterstützung für bürgerschaftliches Engagement mit neuen Initiativen aus. Der Stadtrat hat Änderungen am bestehenden Förderfonds Bürgerliches Engagement beschlossen und ein Mikroförderprogramm eingeführt, um innovative Projekte zu fördern. Mit diesen Schritten soll die Finanzierung an die sich wandelnden Strukturen des Ehrenamts angepasst werden.
Im März 2012 verabschiedete der Rat das „Aktionskonzept zur Förderung der Anerkennungskultur in Essen“, um die freiwillige Arbeit zu stärken. Seither haben weitere Beschlüsse die Herangehensweise der Stadt bei der Unterstützung gemeinnütziger Initiativen geprägt.
Ab dem 1. Januar 2026 wird der Förderfonds Bürgerliches Engagement flexibler gestaltet. Diese Anpassung reagiert auf veränderte Engagementformen. Anträge können einmal jährlich eingereicht werden, wobei zwei Stichtage zur Auswahl stehen. Projekte können bis zu drei Jahre in Folge gefördert werden.
Ein neues Mikroförderprogramm unter dem Titel „Mission Ehrenamt – Zukunft gestalten, Chancen nutzen!“ wird jährlich bis zu sechs Projekte unterstützen. Jedes ausgewählte Vorhaben erhält entweder 5.000 Euro oder 2.500 Euro. Die Mittel können für Materialien, Schulungen, Ausrüstung oder andere projektbezogene Kosten verwendet werden.
Die Stabsstelle Bürgerbeteiligung und Ehrenamt prüft und bewilligt die Anträge für den Förderfonds. Für das Mikroförderprogramm wird eine Jury aus Vertreter:innen Essener Vereine und Organisationen die eingereichten Projekte begutachten.
Die Neuerungen des Förderfonds ab 2026 sollen besser auf die aktuellen Bedürfnisse des Ehrenamts eingehen, während das Mikroförderprogramm gezielt kleine, innovative Vorhaben fördert. Beide Maßnahmen zielen darauf ab, das bürgerschaftliche Engagement in Essen nachhaltig zu stärken und zu unterstützen.






