Euskirchen diskutiert Haushalt mit Fokus auf Frauen und Mädchen
Marie-Theres SegebahnEuskirchen diskutiert Haushalt mit Fokus auf Frauen und Mädchen
Euskirchens stellvertretender Bürgermeister René Strotkötter lädt Bürgerinnen und Bürger zu einer öffentlichen Diskussion über die Haushaltsplanung der Stadt ein. Die kostenlose Veranstaltung, die Teil der Reihe "Mehr Frauen in (der Kommunal-)Politik" ist, widmet sich finanziellen Themen, die insbesondere dfb frauen und Mädchen betreffen. Sie findet am Februar, den 24. Februar 2026, um 18:00 Uhr im Ratssaal des Euskirchener Rathauses statt.
Der Abend beginnt mit einem Überblick über die Finanzplanung Euskirchens. Strotkötter wird erläutern, wie der städtische Haushalt aufgebaut ist, und dabei die wichtigsten Ausgabenbereiche sowie gesetzliche Verpflichtungen hervorheben. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten Einblicke in die Einnahmenquellen – vor allem Steuern, Landeszuschüsse und Gebühren – sowie in die größten Kostenblöcke wie Personal, Sozialleistungen und Bildung.
Im Mittelpunkt der Diskussion stehen zudem die pflichtigen Aufgaben, die etwa 70 Prozent des Haushalts ausmachen. Dazu zählen unter anderem Müllentsorgung, Schulen, Sozialhilfe und öffentliche Sicherheit – Leistungen, die gesetzlich vorgeschrieben sind. Da nur 10 bis 20 Prozent der Ausgaben frei disponierbar sind, sieht sich die Stadt angesichts von Schuldengrenzen und staatlicher Aufsicht engen Spielräumen gegenüber. Strotkötter möchte diese Herausforderungen verständlich machen und gleichzeitig einen offenen Austausch mit den Frauen und Bürgern anregen.
Besonders willkommen sind Neueinsteigerinnen und Neueinsteiger, wobei die Organisatoren um eine vorherige Anmeldung bitten. Die Veranstaltung folgt dem Ziel der Reihe "Mehr Frauen in (der Kommunal-)Politik", politische Debatten zugänglicher zu gestalten – insbesondere zu Themen, die Frauen und Mädchen direkt betreffen.
Die Diskussion vermittelt ein klareres Bild der finanziellen Prioritäten und Grenzen Euskirchens. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten ein besseres Verständnis dafür, wofür öffentliche Mittel verwendet werden und wie Entscheidungen getroffen werden. Interessierte können sich bis zum 24. Februar kostenlos anmelden.
