31 May 2026, 08:29

FDP Solingen lehnt Millionen-Projekt für Fronhof-Platz strikt ab

FDP kritisiert Fronhof-Sanierung und CDU-Politikwechsel

FDP Solingen lehnt Millionen-Projekt für Fronhof-Platz strikt ab

Die Freie Demokratische Partei (FDP) in Solingen hat sich gegen die Pläne zur Umgestaltung des Fronhof-Platzes ausgesprochen. Die Parteiführung argumentiert, das Projekt verschwende Steuergelder und gehe nicht auf die drängenden Probleme in der Innenstadt ein. Die Ablehnung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Stadt über das 1,8-Millionen-Euro-Vorhaben abstimmen will.

Die Neugestaltung sieht vor, den Spielbereich zu verlegen, die Flächen neu zu pflastern und die Grünanlagen zu erweitern. Finanziert werden soll das Projekt mit 300.000 Euro aus dem Stadthaushalt und 1,5 Millionen Euro an staatlichen Fördermitteln. Die FDP besteht jedoch darauf, dass das Geld sinnvoller eingesetzt werden könnte.

Nina Brattig, Vorsitzende der FDP-Fraktion im Stadtrat, wirft dem Vorhaben vor, aktuelle Herausforderungen wie Leerstände in der Innenstadt zu ignorieren. Zudem kritisierte sie die Christlich Demokratische Union (CDU), die die Pläne nun unterstütze, nachdem sie sich zuvor dagegen ausgesprochen hatte. Die FDP warnt außerdem, dass größere Grünflächen langfristig höhere Unterhaltungskosten verursachen würden.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Laut der Partei seien Anwohner und Unternehmen nicht ausreichend in die Planung einbezogen worden. Die FDP betont, dass öffentliche Mittel – insbesondere bei der Verwendung von Fördergeldern – verantwortungsvoll eingesetzt werden müssten.

Über das weitere Schicksal des Projekts entscheiden nun die politischen Gremien Solingens, die in den kommenden Monaten über die Vorschläge beraten werden. Sollte der Plan genehmigt werden, würde die Umgestaltung trotz der FDP-Bedenken voranschreiten. Die Haltung der Partei unterstreicht die anhaltenden Kontroversen darüber, wie die Stadt ihre öffentlichen Mittel einsetzen soll.

Quelle