Flemms "Stadtgesellschaft"-Plan: Solingens Vereine sollen mehr Unterstützung erhalten
Annerose KensyFlemms "Stadtgesellschaft"-Plan: Solingens Vereine sollen mehr Unterstützung erhalten
Daniel Flemm, der OB-Kandidat der CDU für Solingen, hat einen neuen städtischen Service mit dem Namen „Stadtgesellschaft“ vorgeschlagen. Die Initiative zielt darauf ab, eine zentrale Anlaufstelle für Vereine und Veranstalter zu schaffen, die direkt mit dem Bürgermeisterbüro verknüpft ist.
Flemm stellte den Service als Unterstützung für das ehrenamtliche Engagement in Solingen vor. Er soll Sportvereine fördern, soziale Gruppen einbinden und über die Gerd-Kaimer-Stiftung eine transparente Förderstruktur aufbauen. Trotz der hohen Verschuldung der Stadt betonte er, den sozialen Bereich stärken zu wollen.
Konkrete Maßnahmen sind Teil des Vorschlags: Flemm regte an, dass die Stadt mobile Absperrgitter anschafft, die Vereine kostenlos ausleihen können, um Feste sicherer zu gestalten. Zudem unterstrich er die Notwendigkeit einer verlässlichen Struktur, die lokale Vereine unterstützt.
Die Reaktionen auf die Idee fallen gemischt aus. Philipp Müller von der Initiativkreis Solingen lobte das Konzept als notwendigen Schritt für die Vereine. Leonhard von den Steinen, Vorsitzender des Clubs der Behinderten und ihrer Freunde Solingen, begrüßte die Idee eines festen Ansprechpartners im Rathaus für kleinere Gruppen. Nurten Öztürk, Koordinatorin des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Solingen, äußerte jedoch Bedenken zur Finanzierung des Services.
Der „Stadtgesellschaft“-Service soll als Verwaltungseinheit das ehrenamtliche Engagement in Solingen stärken und Vereinen klarere Unterstützung sowie Fördermittel bieten. Nun steht die Debatte über die Umsetzbarkeit und die finanzielle Absicherung des Vorhabens an.






