20 February 2026, 11:15

Fünf NRW-Kommunen starten digitale Plattform Urban Stack für besseren Datenaustausch

Eine Stadtstraße mit Autos, Fußgängern, Versorgungsmasten, Ampeln, Gebäuden mit Schildern, Topfpflanzen und einer bewölkten Himmel.

Fünf NRW-Kommunen starten digitale Plattform Urban Stack für besseren Datenaustausch

Fünf Kommunen in Nordrhein-Westfalen haben sich zusammengeschlossen, um eine gemeinsame digitale Datenplattform namens Urban Stack zu starten. Die von der Stadt Gütersloh entwickelte Initiative soll Städten helfen, durch den Austausch lokaler Daten effizienter zusammenzuarbeiten. Bisher hat sich keine andere deutsche Region offiziell der Plattform angeschlossen.

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Die Kooperationsvereinbarung unterzeichneten der Kreis Gütersloh gemeinsam mit den Städten Verl, Rheda-Wiedenbrück, Rietberg und Detmold. Jede teilnehmende Kommune zahlt eine einmalige Gebühr von 5.000 Euro, um die technischen Einrichtungskosten und die Integration von Sensoren während der bis Dezember 2026 laufenden Pilotphase zu decken.

Die Plattform konzentriert sich zunächst auf die Erfassung sensorbasierter Daten, darunter Fußgängeraufkommen, Hochwassermonitoring und Mikroklimamessungen. Die Kommunen behalten die volle Kontrolle über ihre eigenen Daten, teilen aber Erkenntnisse mit anderen. Das System soll die Abhängigkeit von externen Technologieanbietern verringern, indem es ein Open-Source- und modulares Framework bietet.

Urban Stack verfügt zudem über ein Open-Data-Portal, das es Bürgerinnen und Bürgern ermöglicht, öffentlich zugängliche Informationen direkt abzurufen. Obwohl sich bisher keine weiteren deutschen Landkreise der Plattform angeschlossen haben, hat sie bundesweit auf Smart-City-Veranstaltungen und Digitalkonferenzen Aufmerksamkeit erregt.

In der Pilotphase wird getestet, wie effektiv die Plattform die digitale Zusammenarbeit zwischen den Kommunen unterstützt. Bei Erfolg könnte das Projekt über die derzeit fünf Beteiligten hinaus ausgebaut werden. Der Fokus liegt zunächst darauf, die Prozesse des Datenaustauschs zu optimieren und die praktischen Vorteile des Systems bis Ende 2026 unter Beweis zu stellen.